BundesligaStuttgart gewinnt in Wolfsburg – Darmstadt verliert 0:6 gegen FC Augsburg

Lesezeit 3 Minuten
V.l.:Lukas Nmecha, Deniz Undav (VfB Stuttgart) und Moritz Jenz beim Bundesliga-Spiel VfB Stuttgart gegen VfL Wolfsburg.

V.l.:Lukas Nmecha, Deniz Undav (VfB Stuttgart) und Moritz Jenz beim Bundesliga-Spiel VfB Stuttgart gegen VfL Wolfsburg.

Das Rennen um die Champions-League-Plätze bleibt spannend. Im Abstiegskampf sieht es für Darmstadt düster aus, Mainz tritt auf der Stelle.

Der VfB Stuttgart hat auch zehn Spieltage vor Saisonende in der Fußball-Bundesliga die Qualifikation für die Champions League weiter fest im Blick. Der Tabellen-Dritte gewann am Samstag 3:2 (1:0) beim VfL Wolfsburg. Borussia Dortmund und RB Leipzig liefern sich dahinter mit einigem Abstand weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den vierten Platz. Der BVB siegte beim 1. FC Union Berlin 2:0 (1:0) und liegt nach 24 Spieltagen weiter einen Punkt vor Verfolger RB Leipzig, der beim VfL Bochum 4:1 (1:1) gewann.

Im Abstiegskampf präsentierte sich Schlusslicht SV Darmstadt 98 völlig von der Rolle und ging gegen den FC Augsburg mit 0:6 (0:5) unter. Vorletzter bleibt der FSV Mainz 05, der sich mit einem 1:1 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach begnügen musste.

1. FC Köln vergrößert Vorsprung zu den direkten Abstiegsplätzen

Der 1. FC Köln kann auf dem Relegationsplatz damit den Vorsprung zu den direkten Abstiegsplätzen noch vergrößern, bekommt es am Sonntag aber im rheinischen Derby mit dem ungeschlagenen Tabellenführer Bayer Leverkusen zu tun. Die Werkself hat dabei die Chance, den Vorsprung auf Titelverteidiger Bayern München, der am Freitag beim SC Freiburg nur 2:2 spielte, auf zehn Punkte auszubauen.

Alles zum Thema Fußball-Bundesliga

Eintracht Frankfurt stoppte unterdessen durch ein 2:1 (1:0) beim 1. FC Heidenheim den Abwärtstrend von zuletzt sechs Spielen ohne Sieg. Die Hessen haben sich damit auf Platz sechs von der weiteren Konkurrenz um die internationalen Plätze ein wenig abgesetzt.

Darmstadt erlebt fürchterliche erste halbe Stunde gegen Augsburg

Die Stuttgarter gingen in Wolfsburg zweimal durch ihren Torjäger Serhou Guirassy (14. Minute/54., Foulelfmeter) in Führung. Dazwischen lag der Ausgleich durch Joakim Maehle (50.). Das schnell folgende vermeintliche 1:3 durch Josha Vagnoman (56.) zählte wegen einer hauchdünnen Abseitsposition nicht. Vagnomans Treffer in der 78. Minute war dann regulär. Lukas Nmecha verkürzte noch für Wolfsburg (83.). Der VfL ist unter Trainer Niko Kovac nun schon seit neun Spielen ohne Sieg.

Karim Adeyemi (41.) und Ian Maatsen (90.) machten mit ihren Toren den Dortmunder Sieg perfekt und sorgten zugleich für die erste Berliner Heimniederlage unter Trainer Nenad Bjelica. Leipzig geriet in Bochum früh durch ein Freistoßtor von Maximilian Wittek in Rückstand (7.). Dani Olmo (30.) Lois Openda (69.), ein Eigentor von Ivan Ordets (71.) und Yussuf Poulsen (72.) drehten das Spiel. Zu allem Überfluss flog auch noch der Bochumer Moritz-Broni Kwarteng vom Platz (86.).

Eine fürchterliche erste halbe Stunde erlebte Darmstadt gegen Augsburg. Phillip Tietz (1.), Fredrik Jensen (12.), zweimal Ermedin Demirovic (20. und 29.) sowie Ruben Vargas (24.) bestraften die vielen Fehler der Lilien eiskalt. Tietz sorgte auch für den Schlusspunkt (84.). Es war laut Datenanbieter Opta die drittschnellste 5:0-Führung in der Bundesliga-Geschichte. Nur Freiburg beim 6:0 in Gladbach im Jahr 2021 und die Borussia selbst beim 10:0 gegen Eintracht Braunschweig 1984 waren noch schneller.

Ein Slapstick-Tor brachte Frankfurt in Heidenheim auf die Siegerstraße, als Torhüter Kevin Müller einen Rückpass von Benedikt Gimber passieren ließ (39.). Der Keeper schlug unter den Ball, als dieser durch eine Bodenwelle versprang. Nach dem zweiten Frankfurter Tor durch Niels Nkounkou (49.) gelang Heidenheims Marvin Pieringer (59.) nur noch das Anschlusstor.

Mainz durfte durch den Treffer von Jonathan Burkardt (12.) auf den zweiten Heimsieg in Serie hoffen, doch Gladbach schaffte durch Nathan Ngoumou den Ausgleich (55.). Der Mainzer Dominik Kohr sah in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte (84.). (dpa)

KStA abonnieren