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Novum für den ProfifußballFC St. Pauli vereinbart als erster Club einen Tarifvertrag

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Das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli

Die Mitarbeitenden des FC St. Pauli erhalten einen Tarifvertrag. (Archivbild)

Premiere in der Bundesliga: Der FC St. Pauli hat als erster Klub einen Tarifvertrag für seine Angestellten abgeschlossen.

Ein interner Tarifvertrag wurde zwischen dem Fußball-Bundesligisten FC St. Pauli und der Gewerkschaft Verdi für die Angestellten des Klubs aus Hamburg ausgehandelt. Laut André Kretschmar, dem Verhandlungsführer von Verdi, stellt dies eine Premiere in der Bundesliga dar.

Kretschmar äußerte sich gemäß einer gemeinsamen Verlautbarung des FC St. Pauli und der Gewerkschaft: „Wir betreten hier tarifvertragliches Neuland mit dem Potenzial, auch über den FC St. Pauli hinaus Wirkung zu entfalten“. Dies sei ein bedeutendes Zeichen für vorteilhafte Arbeitsverhältnisse und verpflichtende Normen im deutschen Fußball.

Ausnahmen für Lizenzspieler und Nachwuchs

Die Gültigkeit des Tarifabkommens erstreckt sich auf die Belegschaft des Klubs sowie assoziierten Unternehmen in den Sparten Marketing und Fanartikelvertrieb. Führungskräfte sind von dieser Regelung ebenso ausgeschlossen wie die sportliche Abteilung des Lizenzfußballs, das Leistungszentrum für den Nachwuchs und der eSports-Sektor. (dpa/red)

Die Laufzeit der Vereinbarung ist bis zum 30. Juni 2028 festgesetzt, wobei die Basisvergütungen mit Rückwirkung zum 1. Juni 2025 in Kraft treten. Hanna Obersteller, die Vizepräsidentin von St. Pauli, erklärte: „Der Tarifvertrag sorgt für mehr Transparenz und Verlässlichkeit in zentralen Fragen von Vergütung und Arbeitsbedingungen“. Ein Antrag von Mitgliedern aus dem Jahr 2021 hatte den Prozess initiiert.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.