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Keine Meisterfeier in MünchenFC Bayern will bei Titelgewinn nicht spontan feiern

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Vincent Kompany

Vincent Kompany will auch bei einer Meisterentscheidung am Sonntagabend nur verhalten feiern.

Obwohl der Titelgewinn am Sonntag möglich ist, wird es keine Feier geben. Die Konzentration des Rekordmeisters gilt dem Pokal-Halbfinale in Leverkusen.

Sollte der FC Bayern München am Sonntag nach der Partie gegen den VfB Stuttgart als deutscher Meister feststehen, wird es keine umgehende Party geben. Die Mannschaft verzichtet auf eine spontane Feier. Die Priorität liegt auf dem wichtigen DFB-Pokal-Halbfinale, das nur drei Tage darauf bei Bayer Leverkusen stattfindet. Trainer Vincent Kompany bestätigte dies: „Nein, die Spieler haben sogar selber schon angegeben, dass der Fokus auf Leverkusen ist nach dem Spiel, egal was passiert“.

Die vorzeitige Meisterschaft wäre für die Münchner am Sonntag gesichert, falls sie gegen Stuttgart ein besseres Ergebnis erzielen als Verfolger Borussia Dortmund bei seinem Spiel gegen die TSG Hoffenheim. Am Titelgewinn des Favoriten bestehen laut dpa-Meldungen bereits seit mehreren Wochen kaum noch Zweifel.

Kompany mahnt zur Geduld bei Feierlichkeiten

Der Verein aus München hat jedoch höhere Ambitionen, da er sowohl im DFB-Pokal als auch in der Champions League weiterhin um Titel kämpft. „Wir sind jetzt in einer Phase dieser Saison, wo wir alle damit leben können, dass wir noch ein bisschen warten, bis wir feiern“, unterstrich Kompany.

Der Trainer führte weiter aus, dass die Art und der Umfang möglicher Feste erst in der entscheidenden Saisonphase festgelegt werden. „Hoffentlich wird am Ende gefeiert, aber wie oft und wie groß diese Feier ist, das wird jetzt alles entschieden. Und deswegen ist es für uns ist jetzt kein Problem, ein bisschen Geduld zu haben“, so der Coach.

Kader-Rotation bietet Chancen für zweite Reihe

Nach dem intensiven Champions-League-Duell am Mittwoch mit Real Madrid (4:3) und im Hinblick auf das Pokalspiel in Leverkusen stellte der Trainer personelle Änderungen für die Begegnung mit Stuttgart in Aussicht. Mit Ausnahme der Nachwuchstalente Lennart Karl und Tom Bischof sowie des zweiten Torwarts Sven Ulreich steht der gesamte Kader zur Verfügung. „Wir werden den Kader nutzen, weil wir das müssen“, sagte er.

Eine Unterscheidung in A- oder B-Mannschaften lehnte der Coach ab. Partien wie die gegen Stuttgart seien eine Gelegenheit für Akteure aus der zweiten Reihe, sich für die entscheidenden Spiele zu empfehlen. „Die kommen auf den Platz und die wollen zeigen, ich möchte gerne der Mannschaft helfen, in ein Finale zu kommen und dann im Finale vielleicht auch auf dem Platz stehen. Und genau diese Konkurrenz ist unsere Stärke.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.