Showdown für den MSV Duisburg: Im letzten Spiel gegen Viktoria Köln geht es um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Herzschlagfinale für den MSVGegen Viktoria Köln ist von Aufstieg bis Platz 4 alles drin

Direkter Aufstieg, Relegation oder nur Platz vier: Dem MSV-Trainer Dietmar Hirsch winken im Drittliga-Showdown drei sehr unterschiedliche Ausgänge. (Archivbild)
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Im entscheidenden Finale der dritten Liga steht für den MSV Duisburg alles auf dem Spiel. In der letzten Partie der Saison am Samstag (13.30 Uhr/WDR und Magenta) gegen Viktoria Köln hat der Verein die Möglichkeit, den direkten Aufstieg in die zweite Bundesliga zu realisieren. Der Sprung in die Drittklassigkeit gelang dem MSV erst im Vorjahr.
Für die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet sind am finalen Spieltag vom direkten Aufstieg über die Relegation bis zum vierten Tabellenplatz alle Szenarien denkbar. Der Ausgang des Fernduells wird auch von den Resultaten der Konkurrenz beeinflusst.
Aufstieg, Relegation oder Platz vier: Die Konstellationen
Der Tabellenzweite Energie Cottbus besitzt einen Vorsprung von zwei Punkten und eine um drei Treffer bessere Tordifferenz. Rot-Weiss Essen auf dem vierten Rang ist zwar punktgleich mit Duisburg, weist aber ein deutlich ungünstigeres Torverhältnis auf. Cottbus tritt auswärts bei Jahn Regensburg an, Essen reist zum SSV Ulm. Mit einem Sieg gegen die Kölner würde sich Duisburg mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens den dritten Platz und somit die Relegation sichern.
Sollte Cottbus in Regensburg eine Niederlage erleiden, würde der MSV mit einem eigenen Sieg direkt aufsteigen. Bei einem Unentschieden von Cottbus ist für den direkten Aufstieg ein Duisburger Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied erforderlich. Bei Punkt- und Torgleichheit beider Vereine wäre der MSV aufgrund der höheren Anzahl an Auswärtstoren im direkten Vergleich im Vorteil.
MSV-Trainer Hirsch will volles Risiko gehen
„Wir gehen von Anfang an Risiko, wir spielen Vollgas“, kündigte MSV-Trainer Dietmar Hirsch (54) bei einem Pressetermin an. „Ich verspüre schon Nervosität“, gestand er, bewertet die Saison für seinen Club aber schon jetzt als gelungen. „Wenn du aus der Regionalliga kommst und jetzt um den Aufstieg spielst, herrscht nur Vorfreude, wir können jetzt schon stolz sein.“
Die Relegationspartien für die zweite Liga sind für Freitag, den 22. Mai, und Dienstag, den 26. Mai, angesetzt. Zunächst hat der Drittplatzierte der dritten Liga Heimrecht, bevor das Rückspiel beim Sechzehnten der zweiten Liga stattfindet. Welches Team diese Position belegen wird, entscheidet sich erst am späten Sonntagnachmittag. (dpa/red)
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