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Nach Fan-KritikTSG Hoffenheim zieht Video zu St.-Pauli-Spiel zurück

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Die Spieler der TSG Hoffenheim jubeln beim Auswärtsspiel in Köln über einen Treffer.

Ein Video der TSG Hoffenheim vor dem Spiel gegen St. Pauli sorgte für Kritik. Der Bundesligist hat den Clip inzwischen gelöscht.

Nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln hat die TSG Hoffenheim mit einer Social-Media-Aktion für Aufsehen gesorgt. Ein Video, das als Vorschau auf das nächste Spiel dienen sollte, wurde nach Kritik wieder entfernt.

Auf seinem Instagram-Kanal veröffentlichte der Verein einen Clip, um das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli zu bewerben. Dieser wurde jedoch nach wenigen Stunden wieder von der Plattform genommen.

Verein reagiert auf Fan-Feedback und entfernt Clip

In einer Story auf Instagram erklärte der Verein am Dienstagabend (24. Februar 2026): „Wir haben Euer Feedback ernst genommen und das Video entfernt. Danke für die offenen Rückmeldungen – wir nehmen sie mit und lernen daraus“. Der Account der TSG hat 535.000 Follower. Eine identische Mitteilung wurde auch auf X veröffentlicht.

Der Inhalt des Clips war in den Kommentaren zuvor umstritten. Hoffenheim hatte Material aus einer älteren Dokumentation über die Reeperbahn verwendet. Darin ist eine alkoholisierte Frau zu sehen, die sich beschwert: „Ich werde hier eingesperrt wegen 1,67 Promille!“

Über die Frau wurde das Wappen des FC St. Pauli gelegt. Drei weitere Frauen, die ihr eine Bierflasche mit der Aufschrift „drei Punkte“ wegnehmen, waren mit dem Logo von Hoffenheim versehen.

Obwohl die Aktion keinen großen Shitstorm auslöste, gab es in den Kommentaren gemischte Reaktionen. Das teilweise negative Feedback veranlasste den Verein zum Handeln, und der Beitrag wurde vom Account des Klubs entfernt.

Unter dem Motto „Kies gegen Kiez“ bewirbt die TSG Hoffenheim das Spiel der Gegensätze auf Plakaten und in sozialen Netzwerken. Das Duell gegen RB Leipzig am 10. Spieltag hatte der Verein selbstironisch als „El Unbeliebtico“ bezeichnet.

Zu der offensiven Marketing-Strategie äußerte sich der Verein aus dem Kraichgau bereits: „Unsere Kommunikation rund um die Bewerbung der Heimspiele in der aktuellen Saison gestalten wir bewusst mutiger und offensiver.“ (red)