Donald Trump wollte bei der WM-Siegerehrung nicht aus dem Bild gehen. Fifa-Präsident Infantino versuchte vergeblich, ihn rechtzeitig von der Bühne zu holen.
Kuriose Szene nach WM-FinaleInfantino hechelt bei Siegerfoto Trump hinterher

Donald Trump wollte aufs Siegerfoto, Gianni Infantino konnte das nicht verhindern.
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Die Übergabe des WM-Pokals durch Donald Trump, den Präsidenten der USA, war ein Ereignis, das Fußball-Begeisterte global mit Argwohn erwartet hatten.
In der Nacht zum Montag (20. Juli) war es so weit. Nach einem umkämpften Finale der Weltmeisterschaft 2026 bezwang Spanien die argentinische Auswahl mit 1:0 nach der Verlängerung.
Bereits im Verlauf des Spiels hatte der US-Präsident die Gelegenheit, die begehrte Trophäe zu berühren, als ein früherer Weltmeister sie ihm auf der Ehrentribüne präsentierte.
Zwischenfall bei der Siegerehrung
Im Anschluss an das Endspiel begab sich Trump gemeinsam mit Gianni Infantino, dem Präsidenten der Fifa, für die Siegeszeremonie auf das Spielfeld. Dort wurden beide von den mehr als 80.000 Zuschauern im New Yorker Stadion mit lauten Buhrufen bedacht. Das ließen beide, zumindest äußerlich, an sich abperlen.
Auf dem Podium reichte Trump zunächst den enttäuschten argentinischen Spielern die Hand, bevor er den siegreichen Spaniern zu ihrem Erfolg gratulierte.
Entsprechend der Ankündigung von Infantino im Vorfeld des Turniers, sollte Trump den WM-Pokal an die spanische Mannschaft aushändigen. Letztendlich trugen beide die Trophäe zu Spaniens Kapitän Rodri und reichten sie ihm gemeinsam.
Daraufhin verließ Infantino die Szene auf der linken Seite, während Trump noch kurz mit Gavi sprach, eine angedeutete Tanzbewegung machte und sich nach rechts entfernte.
Der 80-Jährige verließ den Bildausschnitt jedoch nicht, sondern positionierte sich unmittelbar bei den spanischen Spielern. Diese Handlung kommentierte ZDF-Kommentator Oliver Schmidt (53) mit den Worten: „Und jetzt gib die Bühne frei, bitte. Wer sagt es ihm?“
Dies führte zu einem skurrilen Moment: Infantino bemerkte, dass Trump sich anders positioniert hatte, und eilte quer durch das Bild zu ihm, kurz bevor Rodri die Trophäe anheben wollte. Die TV-Zuschauer sahen nun, wie der Fifa-Präsident dem US-Präsidenten anscheinend signalisierte, für das offizielle Siegerfoto zur Seite zu treten.
Trump verblieb jedoch an seiner Position. Infantino quittierte dies mit einem leichten Lächeln und einem Achselzucken. (red)
