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Prügelei nach WM-FinaleArgentinier kassiert nach dem Abpfiff noch Rot

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Leandro Paredes schubst Gavi um.

Bei Leandro Paredes (2vr) brannten nach dem verlorenen WM-Finale die Sicherungen durch.

Nach dem WM-Finale verlor ein argentinischer Spieler die Nerven und war an einer heftigen Rangelei beteiligt.

Nach dem Abpfiff des WM-Endspiels kam es zu unschönen Szenen. Ein argentinischer Spieler verlor die Beherrschung und war in eine handfeste Auseinandersetzung verwickelt.

„Man sollte auch gut verlieren können, so schwierig das ist.“ Mit diesen Worten kommentierte Oliver Schmidt vom ZDF den Eklat nach dem WM-Finale kurz und treffend. Einem Akteur gelang dies an jenem Abend nicht. Leandro Paredes verlor nach der 0:1-Niederlage Argentiniens im Finale gegen Spanien die Fassung. 

Paredes attackiert Garcia und gerät mit Gavi aneinander

Paredes packte zunächst den spanischen Innenverteidiger Eric Garcia am Hals. Das rief dessen Teamkollegen Gavi auf den Plan.

Gavi wurde von Argentiniens Ersatzspieler Thiago Almada zurückgehalten, doch Paredes ging nun auch auf den zweiten Spanier los. Gavi fiel während des Gerangels zu Boden und wurde von Paredes unsanft am Wiederaufstehen gehindert und erneut umgestoßen.

Schmidt fand auch dafür klare Worte: „Paredes war wieder mittendrin, wie immer!“ Der Argentinier hatte im Spielverlauf bereits Glück, nicht wie sein Mitspieler Enzo Fernández mit Gelb-Rot vom Platz gestellt zu werden. Er hatte genügend Gründe für einen Feldverweis geliefert. Für seinen Ausbruch nach Abpfiff sah der Argentinier noch die Rote Karte.

„Die Argentinier müssen ehrlicherweise dankbar sein, dass sie überhaupt mit zehn Leuten zu Ende spielen durfte“, sagte Moderator Johannes B. Kerner bei MagentaTV. „Weil auch Paredes, der nach Schlusspfiff noch Runde 13 eingeläutet hat, nah dran war an Gelb-Rot, um es mal vorsichtig zu sagen.“

Expertin Tabea Kemme erklärte: „Da sind ihm am Ende die Sicherungen durchgeknallt.“ Thomas Müller kommentierte das Geschehen dagegen humorvoll: „Dadurch, dass meine Stärken nie im Nahkampf lagen, habe ich mich immer mehr aufs Debattieren geeinigt, auch mit mir selbst.“ (red)