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„Ganz, ganz wichtig“Popp über erste Bundesliga-Cheftrainerin Marie-Louise Eta

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Alexandra Popp

Alexandra Popp hat bereits mit Marie-Louise Eta zusammen Fußball gespielt. (Archivbild)

Popp begrüßt Etas Beförderung: Ein wichtiges Signal für Frauen im Fußball

Die Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin des Männer-Bundesligisten 1. FC Union Berlin erzeugt bei Alexandra Popp die Erwartung einer Signalwirkung. Die 35-jährige Spielerin des VfL Wolfsburg äußerte sich bei Sport1, wie die „dpa“ meldet, und bezeichnete die Entwicklung als: „ganz, ganz wichtiger für die Frauen. Man hat schon viele Jahre darüber gesprochen. Dass es jetzt endlich passiert ist, ist extrem cool. Ganz, ganz wichtig“. Popp äußerte zudem ihre Hoffnung, „dass in den kommenden Jahren die eine oder andere noch nachzieht“.

Infolge der unerwarteten Trennung von Steffen Baumgart bei Union wird Eta am Samstag (15.30 Uhr) im Spiel gegen den VfL Wolfsburg als erste Frau in der Historie der Bundesliga die Position der Cheftrainerin einnehmen. „Ich finde es einen richtig, richtig coolen Schritt“, kommentierte Popp.

Verbindung aus der gemeinsamen Jugendzeit

Eine persönliche Verbindung zwischen Popp und der nur drei Monate jüngeren Eta besteht bereits seit ihrer gemeinsamen Zeit im Juniorinnen-Fußball. „Ich habe in der U15-Nationalmannschaft zusammen mit ihr gespielt. Da weiß ich als Spielerin auch schon, über welche fußballerische Intelligenz sie verfügt“, erläuterte die ehemalige Spielführerin der deutschen Nationalmannschaft.

Während ihrer aktiven Laufbahn als Spielerin errang Eta mit Turbine Potsdam drei deutsche Meisterschaften sowie im Jahr 2010 den Sieg in der Champions League. Ihre Karriere als Spielerin fand jedoch wegen diverser Verletzungen schon im Alter von 26 Jahren ein vorzeitiges Ende.

Etas bisherige Trainerstationen bei Union

Nach der Trennung des Vereins von Coach Urs Fischer fungierte sie im Zeitraum von November 2023 bis Mai 2024 als erste weibliche Co-Trainerin in der Bundesliga sowie in der Champions League. Anschließend war sie für die U19-Junioren von Union verantwortlich. Für den nächsten Sommer ist ihre Übernahme des Cheftrainerpostens bei den Bundesliga-Frauen des Berliner Vereins vorgesehen.

„Man sieht an ihren Erfolgen, dass sie es als Trainerin auch allen zeigen kann“, schloss Popp mit einer Bemerkung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.