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Schiri nimmt Kollegen in SchutzIttrich nennt Kritik an Welz „unfassbar unverschämt“

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Schiedsrichter Tobias Welz

Tobias Welz steht nach dem Pokalspiel zwischen Stuttgart und Freiburg in der Kritik. (Archivfoto)

Nach dem Pokal-Fehler von Tobias Welz verteidigt ihn Kollege Patrick Ittrich und nennt die scharfe Kritik „unverschämt“.

Seinen Kollegen Tobias Welz hat Schiedsrichter Patrick Ittrich nach der scharfen Kritik verteidigt, die auf das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg folgte. „Ich muss eine Sache loswerden: Ich finde es unfassbar unverschämt, dass ein Schiedsrichter an einer Szene kaputt geredet wird“, äußerte Ittrich in der Sport1-Sendung „Doppelpass“, wie die dpa berichtet. „Das muss ich in aller Deutlichkeit sagen.“

In die Kritik geraten war Welz nach dem 2:1-Erfolg der Stuttgarter. Ein Treffer der Freiburger wurde von ihm zu Beginn der Verlängerung aufgrund eines vorzeitigen Pfiffs nicht anerkannt; stattdessen hatte er auf ein Foulspiel erkannt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gestand später ebenfalls ein, dass diese Entscheidung nicht korrekt gewesen war.

Undav äußert sich mit deutlichen Worten

Die Beanstandung gegenüber Welz erfolgte nach der Partie nicht ausschließlich seitens der benachteiligten Freiburger, sondern kam ebenso aus dem Stuttgarter Lager. Die schärfste Äußerung kam von Nationalstürmer Deniz Undav, der sagte, man habe „keinen krasseren Fehler“ machen können.

Ittrich über die Gefühlslage des Schiedsrichters

Zwar räumte Ittrich ein, dass die getroffene Entscheidung fehlerhaft war, bat aber gleichzeitig um Verständnis für seinen Berufsstand. „Der, der sich unfassbar darüber ärgert und Tage nicht schlafen kann, ist der Schiedsrichter. Dass der SC Freiburg einen Nachteil dadurch hatte, steht völlig außer Frage“, erklärte Ittrich. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.