Freiburgs Shootingstar Johan Manzambi wird von Schweinsteiger gelobt und soll den SC nun ins Europa-League-Finale führen.
Schweinsteiger lobt Freiburgs JuwelSenkrechtstarter Manzambi soll den SC ins Finale schießen

Johan Manzambi würde auch gern am Donnerstag gegen Braga jubeln. (Archivbild)
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Zu den Bewunderern des Freiburger Shootingstars Johan Manzambi zählt auch Bastian Schweinsteiger. Nachdem der ARD-Experte zunächst mit Moderatorin Esther Sedlaczek darüber scherzte, dass ihm der 20 Jahre alte Schweizer nicht nur optisch, sondern auch spielerisch imponiere, folgte großes Lob vom Weltmeister von 2014. «Er weiß auf jedem Quadratmeter auf dem Spielfeld, was zu tun ist», so die Einschätzung Schweinsteigers. «Manzambi ist ein Allrounder. Er kann viel laufen, er ist technisch sehr gut, er kann dribbeln, er kann Tore schießen.»
Am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) werden eben diese Fähigkeiten benötigt. Der junge Akteur im Mittelfeld beabsichtigt mit dem SC Freiburg, die 1:2-Niederlage aus dem Spiel in Portugal zu kompensieren und durch einen Erfolg über Sporting Braga das Finale der Europa League zu erreichen. Eine glanzvollere internationale Bühne gab es für die Mannschaft aus Baden, die zuvor nie das Achtelfinale eines europäischen Wettbewerbs überstanden hatte, noch nicht. Im Halbfinale könnte Manzambi zu einer zentralen Figur werden.
Millionen-Prämien und hohe Transfererlöse?
Für den Einzug ins Finale steht eine Prämie von sieben Millionen Euro in Aussicht. Der Gewinn des Titels wäre zudem mit weiteren sechs Millionen Euro verknüpft.
«Wir müssen alle, die ganze Mannschaft, der ganze Staff und die Fans, Gas geben», äußerte sich Manzambi zuversichtlich. «Dann schaffen wir das. Ich habe ein gutes Gefühl.»
Manzambi persönlich hat ebenfalls das Potenzial, dem SC eine Summe in Millionenhöhe zu verschaffen. Nach den Transfers von Akteuren wie Kevin Schade (25 Millionen Euro/FC Brentford), Ritsu Doan (21 Millionen Euro/Eintracht Frankfurt) oder Nico Schlotterbeck (20 Millionen Euro/Borussia Dortmund) gilt er als nächster Anwärter auf einen Spitzen-Verkauf.
Möglicherweise könnte es sich sogar um einen Rekord-Transfer handeln. Das Portal «transfermarkt.de» schätzt seinen Marktwert auf 35 Millionen Euro. Vor etwa anderthalb Jahren lag dieser Wert noch bei 750.000 Euro. «Weiß ich nicht, ob der im nächsten Jahr oder in zwei Jahren noch beim SC Freiburg spielt oder sogar eine Etage höher», mutmaßte Schweinsteiger während des DFB-Pokal-Halbfinales in Stuttgart.

Das Hinspiel in Braga verloren die Freiburger knapp mit 1:2 - die Niederlage will der SC mit Johan Manzambi (r) wettmachen. (Archivbild)
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Vom Testspieler zum Leistungsträger
Im Alter von 17 Jahren kam Manzambi von Servette Genf zur Freiburger Fußballschule. Mit 18 Jahren gab er sein Bundesliga-Debüt. «Wir haben am Anfang gesagt, er bekommt mal zwei Wochen und dann mal schauen, wohin es sich entwickelt, ob er wieder zurückgeht in die Fußballschule», erinnerte sich Trainer Julian Schuster. Die Entwicklung verlief jedoch anders: Es folgte ein Trainingslager mit der Profimannschaft und ein schneller Aufstieg zum Schlüsselspieler, der seinen Status als Insidertipp ablegte.
An der Seite von Maximilian Eggestein überzeugt Manzambi im Mittelfeld durch technische Versiertheit und Zug zum Tor. Seine Rolle gewinnt an Bedeutung, da Spielmacher Yuito Suzuki wegen einer Schlüsselbeinfraktur fehlt. In der Begegnung mit Wolfsburg bereitete Manzambi den 1:1-Ausgleich vor, verpasste es aber in der Endphase, zum entscheidenden Akteur zu werden. Gegen Braga soll dies erfolgreicher gelingen.

Bastian Schweinsteiger ist beeindruckt von Johan Manzambi und witzelte im Gespräch mit ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek. (Archivbild)
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Angesichts der großen medialen Aufmerksamkeit sei es wichtig, das Handy zur Seite zu legen, sich zu konzentrieren und Energie zu tanken, erklärte Schuster. «Das wird wichtig sein für einen klaren Kopf, den wir unbedingt haben müssen». (dpa/red)
Letztlich hat Manzambi nicht nur das Finale zum Ziel, sondern träumt auch von der Champions League. Ein Titelgewinn mit dem SC Freiburg würde die Teilnahme an der Königsklasse bedeuten – vorausgesetzt, der Verein ist für das umworbene Talent dann nicht zu einer zu kleinen Bühne geworden.
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