Lionel Messi trifft im WM-Endspiel auf Lamine Yamal. Die beiden haben eine äußerst kuriose Vorgeschichte.
Verrückte WM-GeschichteAls Messi seinen WM-Gegner badete

Dieses im September 2007 aufgenommene Foto zeigt den damals 20-jährigen Lionel Messi beim Baden des damals erst sechs Monate alten Lamine Yamal während eines Fototermins in der Umkleidekabine des Stadions Camp Nou.
Copyright: Joan Monfort/AP/dpa
Bei diesem Foto liegt der Verdacht nahe, es sei von einer KI erstellt worden. Doch mitnichten – die Szene hat sich genau so ereignet: Als Baby wurde Lamine Yamal von der Fußball-Ikone Lionel Messi gebadet. Nun kommt es zu einer Begegnung auf dem Rasen – und das auf der bedeutendsten Bühne des Weltfußballs.
Bereits vor zwei Jahren machte das Foto von Messi, der Baby Yamal in einer kleinen Plastikwanne wäscht, im Netz die Runde. Damals war Spanien auf dem Weg, in Deutschland den Europameistertitel zu gewinnen – mit dem jugendlichen Shootingstar Yamal. Sein Vater, Mounir Nasraoui, hatte das Foto zuvor auf sozialen Plattformen veröffentlicht.
Die Geschichte erhält nun ein weiteres Kapitel. Im Finale der Weltmeisterschaft begegnen sich der einstige „Bademeister“ Messi und das damalige Baby Yamal auf der ganz großen Fußballbühne wieder.
Messi und Yamal: Das steckt hinter dem Badefoto
Hier die Fußball-Legende, die selbst mit 39 Jahren im Trikot von Argentinien noch Leistungen von Weltklasseformat erbringt. Dort der mit 19 Jahren bereits hochdekorierte Star des FC Barcelona – wenngleich er bei diesem Turnier aus dem sehr starken spanischen Team nicht so deutlich hervorsticht.
Yamal verzeichnet in sieben Partien ein Tor und eine Torvorlage. Messi kann bei seiner sechsten Teilnahme an einer Endrunde bereits eine beeindruckende Bilanz von acht Toren sowie vier Vorlagen vorweisen.
Doch wie kam es seinerzeit zu diesem Bild? Es wurde 2007 im Kontext eines geplanten Benefizkalenders von der katalanischen Publikation „Diario Sport“ gemeinsam mit Unicef erstellt. Mehrere Barça-Spieler posierten mit Kindern. Dass Messi und Yamal zusammen abgelichtet wurden, war reiner Zufall. Aber was für einer!
„Damals hätte niemand gedacht, dass dieses Baby zu dem Spieler werden kann, der er heute ist – und auch nicht, dass Messi derjenige geworden ist, der er heute im Weltfußball ist“, äußerte der Fotograf Joan Monfort einst gegenüber „The Athletic“. Er berichtete außerdem, dass Messi, der damals 20 Jahre alt war, „noch schüchterner als heute war, als er dort mit einem Kleinkind an einer mit Wasser gefüllten Plastikwanne stand“.
Als er vor dem Halbfinalspiel gegen Frankreich von einem spanischen Reporter von DAZN auf die Fotografie angesprochen wurde, sagte Yamal: „Ich bin seitdem etwas gewachsen. Und ich glaube, Leo auch. Hoffentlich klappt das. Ich würde sehr gerne Messi in einem WM-Finale gegenüberstehen.“ Dieser Traum wird am Sonntag (21 Uhr, ZDF und MagentaTV) wahr. (red)

