Luca Zidane fiel gegen Argentinien durch eine ungewöhnliche Gesichtsmaske auf. Der Sohn der französischen Fußball-Legende spielt bei der WM für Algerien.
Er kassierte Messi-DreierpackWarum Zidanes Sohn bei der WM mit Maske spielt

Hatte im April eine schwere Kopfverletzung: Luca Zidane.
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Allein der Anpfiff der WM-Partie gegen Argentinien stellte für Luca Zidane (28), den Sohn von Weltmeister Zinédine Zidane, einen persönlichen Sieg dar.
Die Teilnahme des algerischen Torhüters bei dem Turnier war infolge einer gravierenden Kopfverletzung im April lange fraglich. Als sichtbares Zeichen dieses Vorfalls dient die markante Gesichtsmaske für den Kopf, die der Keeper während der Spiele nutzt.
Der Torwart, der wie sein Vater über die französische sowie die algerische Staatsangehörigkeit verfügt, war im Frühling während einer Partie für den spanischen Zweitligisten FC Granada gegen UD Almería mit einem Kontrahenten kollidiert. Zunächst wurde die Blessur als Gehirnerschütterung eingestuft, doch sie stellte sich als Fraktur des Kiefers und Kinns heraus.
Nationalteam-Wechsel erst kürzlich genehmigt
Beim WM-Auftakt gegen Argentinien stand Zidane dann aber doch zwischen den Pfosten. Bitter für ihn: Der Sohn des früheren Real-Profis und -Trainers Zinédine Zidane bekam vom ehemaligen Barca-Superstar Lionel Messi drei Tore eingeschenkt, hatte dabei mindestens beim 0:2 großen Anteil am Treffer. Auch der erste Treffer von Messi schien trotz eines satten Schusses nicht unhaltbar. Zidanes Vater verfolgte das Spiel im Stadion.
Der Weltfußballverband Fifa hatte einem Gesuch von Luca Zidane für einen Wechsel des Nationalverbands erst im zurückliegenden September stattgegeben. Der ehemalige Junioren-Nationaltorwart Frankreichs absolvierte für Algerien, das Herkunftsland seiner Großeltern, schon vier Einsätze beim Afrika-Cup.
Sein Vater Zinédine Zidane, der dreimal zum Weltfußballer gekürt wurde, hat seinen Geburtsort in Marseille und verfügt ebenfalls über die doppelte Staatsangehörigkeit. Luca Zidane war für sämtliche französischen Nachwuchsteams von der U16 bis zur U20 aktiv. Mit der U17-Auswahl errang er im Jahr 2015 den Europameistertitel. (dpa/red)
