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Harte Worte nach PatzerHamann schreibt Urbig beim FC Bayern schon ab

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Dietmar Hamann spricht im Fußball-Talk „Sky90“.

Dietmar Hamann ging bei Sky hart mit Jonas Urbig ins Gericht.

Harte Kritik von Dietmar Hamann: Der TV-Experte lässt kein gutes Haar an Jonas Urbig und glaubt nicht an den Ex-Kölner als Neuer-Erben.

Gegen den FC Augsburg setzte es für den FC Bayern am Samstag (24. Januar 2026) die bittere erste Niederlage in der Bundesliga, der Traum von einer Meisterschaft ohne eine Pleite ist damit ausgeträumt. Im Zentrum der Kritik steht dabei Keeper Jonas Urbig.

Der vor einem Jahr vom 1. FC Köln verpflichtete Schlussmann durfte anstelle von Manuel Neuer spielen, erlebte allerdings einen Tag zum Vergessen. Sein Griff ins Leere nach einer Ecke in der 75. Minute bescherte Augsburg den Ausgleich.

Hamann mit knallhartem Urteil: „Wird nicht die Nummer eins“

Ohnehin machte Urbig diesmal keinen sicheren Eindruck: Schon in Spielminute 60 ließ er einen Versuch von Alexis Claude-Maurice gefährlich nach vorne prallen, was beinahe zu einem weiteren Gegentor geführt hätte.

TV-Experte Dietmar Hamann legte sich angesichts der wackligen Szenen fest: Urbig ist für ihn zumindest kurzfristig nicht der richtige Mann für die Nachfolge von Manuel Neuer. Im Fußball-Talk „Sky90“ am Sonntagabend äußerte er seine Bedenken.

Ein Hauptkritikpunkt für ihn ist die mangelnde Erfahrung des jungen Torwarts durch zu wenige Einsätze. Hamann führte weiter aus: „Du brauchst einen robusten Torhüter, auf den du dich verlassen kannst.“

Er ist skeptisch, ob Urbig diese Anforderung erfüllt: „Vielleicht kann der Urbig das irgendwann, aber ich habe Bedenken, ob er das schon nächste Saison könnte.“ Das Kernproblem sei die fehlende Spielzeit: „Auf der Bank wirst du kein besserer Torhüter, die Erfahrung kriegst du nur im Spiel.“

Hamanns rhetorische Frage zur Zukunft: „Sollte Neuer weitermachen, hat er in zweieinhalb Jahren kaum gehalten, wie soll das gehen?“ Er glaube daher nicht, „dass Urbig in München irgendwann die Nummer eins sein kann“.

Doch Hamanns Kritik richtet sich nicht allein gegen Urbig, auch die Führungsetage des FC Bayern bekommt ihr Fett weg. Er wirft den Verantwortlichen vor, im Sommer 2025 eine goldene Gelegenheit ausgelassen zu haben.

„Ich hätte alles versucht, den Donnarumma zu holen“, sagte der Sky-Experte. Für ihn wäre Gianluigi Donnarumma, der nach seinem Abgang bei Paris Saint-Germain letztlich bei Manchester City landete, die ideale Besetzung gewesen.

Einwände wegen der Kosten wies er zurück: „Sie haben für Upamecano 20 Millionen im Jahr hingelegt, sie haben für Musiala Unsummen ausgegeben und Verträge für utopische Summen verlängert, dann sollte das Geld für Donnarumma da sein.“

Hamann betont die Wichtigkeit der Position: „Die Champions League wirst du nur gewinnen, wenn du eine Granate im Tor hast.“ Seine Schlussfolgerung: Mit dem italienischen Nationalkeeper hätte der Verein „fünf oder sechs Jahre Ruhe“ gehabt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.