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Zehnter Sieg in SerieKölner Haie beschenken Coach Jalonen mit 4:2 in Nürnberg

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06.01.2026 - Eishockey - Saison 2025 2026 - Penny DEL - Nürnberg Ice Tigers Icetigers - Kölner Haie Köln - / ThHa - xthxhax - Torjubel, Freude, Jubel Frederik Storm 19, Kölner Haie  nach 2:1 *** 06 01 2026 Ice Hockey Season 2025 2026 Penny DEL Nuremberg Ice Tigers Icetigers Cologne Sharks Cologne ThHa xthxhax Goal celebration, joy, jubilation Frederik Storm 19, Cologne Sharks after 2 1

Kölns Frederik Storm jubelt über seinen Treffer gegen die Nürnberg Ice Tigers.

Die Kölner Haie steigerten sich am Dienstag in der DEL bei den Ice Tigers nach einem 0:1-Rückstand im ersten Drittel - und gewannen am Ende klar.

Haie-Trainer Kari Jalonen hatte am Dienstag Geburtstag, 66 Jahre alt wurde der Finne am Dreikönigstag. Seine Spieler beschenkten ihn mit einem Auswärtserfolg in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), einem 4:2 (0:1, 4:1, 0:0) bei den Nürnberg Ice Tigers. Die KEC-Profis erkämpften ihn sich nach einem 0:1-Rückstand durch ein starkes zweites Drittel, in dem sie viermal trafen, und bauten ihre Serie auf zehn Siege aus.

„Nürnberg ist offensiv gut. Aber wir haben die Tore geschossen, die wir brauchten. Nach einem schwierigen Start haben wir einen Weg gefunden, zurückzukommen“, sagte Haie-Verteidiger Oliwer Kaski, Schütze des dritten Kölner Tores, im TV-Interview.

Den Haien fehlten wie am Sonntag beim 8:1 in Dresden die Angreifer Gregor MacLeod und Nate Schnarr (beide verletzt) sowie Torhüter Janne Juvonen und Stürmer Kevin Niedenz (beide krank). Die Kölner hatten im ausgeglichenen ersten Drittel den besseren Start. Nach etwa zehn Minuten fanden die Ice Tigers jedoch ebenfalls ins Spiel – und gingen in Führung. Jakob Ustorf spielte Haie-Goalie Felix Brückmann aus, nachdem er den Puck nach einem missglückten Pass von Juhani Tyrväinen an der blauen Linie abgefangen hatte (18.).

„Wir sind gut gestartet, haben dann ein bisschen zu kompliziert gespielt. Jetzt müssen wir schauen, dass wir es wieder strukturiert spielen“, sagte Haie-Stürmer Marco Münzenberger in der Pause vor dem Mitteldrittel, in das er und seine Teamkollegen überlegen starteten – und nun auch trafen.

Bardy Austin trifft von der Blauen

Bei angezeigter Strafe passte Kaski an der blauen Linie zu Brady Austin, der Goalie Niklas Treutle mit einem Handgelenkschuss überwand (23.). Frederik Storm erzielte fünf Minuten darauf das 1:2, indem er Treutle mit einem flachen Schuss überraschte und tunnelte. Das 1:3 fiel nur 36 Sekunden später. Es wurde Kaski zugeschrieben, der von der blauen Linie in Richtung Tor geschossen hatte, wobei der Puck von einem Nürnberger Schlittschuh abgefälscht wurde. Nachdem Timo Bakos Nürnberg auf 2:3 herangebracht hatte (32.), gelang den Haien ein Powerplaytor. Maxi Kammerer fälschte einen Schuss von Kaski zum 2:4 unhaltbar für Treutle ab (38.).

Im Schlussdrittel, das torlos blieb, versuchten die Gastgeber, wieder den Anschluss zu finden, doch die Haie ließen kaum noch etwas zu und brachten den Vorsprung über die Zeit. Brückmann fing alles ab, was durchkam. Insgesamt wehrte der 35-jährige Keeper 23 Schüsse ab, bewies, dass er im KEC-Tor ebenso verlässlich ist wie Juvonen – und die Haie auf ein starkes Goalie-Duo bauen können.

Ihre Auswärtstour setzen die Kölner am Freitag (19.30 Uhr) mit einer Partie beim ERC Ingolstadt fort.

Kölner Haie: Brückmann – Kaski, Austin – Kemiläinen, Sennhenn – Müller, Vittasmäki – Glötzl – Russell, Kero, Tuomie – Bokk, Aubry, van Calster – Storm, Tyrväinen, Kammerer – Münzenberger, MacInnis, Uher. – Zuschauer: 6635. – Schiedsrichter: Gofman, Hunnius. – Strafminuten: Nürnberg 4/Köln 8. – Tore: 1:0 Ustorf (17:01), 1:1 Austin (22:48), 1:2 Storm (27:47), 1:3 Kaski (28:23), 2:3 Bakos (31:28), 2:4 Kammerer (37:45).