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Langer Marsch befürchtetAugsburg warnt FC-Fans vor schwieriger Anreise

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Kölner Auswärtsfans müssen gut planen, wie sie am Freitagabend zur WWK-Arena gelangen. Die Straßenbahnlinie zum Stadion fällt aus. Stadtwerke und Verein bieten Alternativen an – doch es wird eng.

Rund 3000 FC-Fans müssen beim Bundesligaspiel des 1. FC Köln beim FC Augsburg am Freitagabend (27. Februar, 20.30 Uhr/Sky) mit einer schwierigen Anreise rechnen.

Wie die Augsburger Stadtwerke mitteilen, wird die Straßenbahnlinie zum Stadion wegen des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi nicht fahren. Die Arenalinie bringt normalerweise einen großen Teil der Fans in das Stadion am Stadtrand.

Sechs Kilometer Fußmarsch droht – FCA verweist auf Busshuttle

Die Kölner Anhänger, die mit dem Zug nach Augsburg reisen, müssen darauf hoffen, dass sie am Hauptbahnhof ein Taxi ergattern oder sonst eventuell einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen. Bis zum Stadion sind es allerdings mehr als sechs Kilometer!

Der FC Augsburg kündigte an, „einen extra Busshuttle aus der Innenstadt“ in Eigenregie zu organisieren. Man versuche, den Spieltag möglichst reibungslos über die Bühne zu bekommen, aber es werde deutliche Einschränkungen geben, hieß es von Vereinsseite. „Die Stadionlinie 8 fährt nicht. Bitte plant eure Anreise frühzeitig und nutzt Alternativen“, warnte der Bundesligist.

Die Stadtwerke bieten zwar auch an, dass die rund 940 Leihfahrräder des Unternehmens am Freitag kostenlos genutzt werden können, wenn man die Bikes per Handy-App bucht. Doch ob dann auch eines zu bekommen ist, steht in den Sternen.

Da am Stadion selbst nur eingeschränkt Parkplätze zur Verfügung stehen, müssen auch Autofahrer gegebenenfalls mit einem längeren Fußweg rechnen, wenn sie einen Stellplatz gefunden haben. Eine Möglichkeit ist auch die Nutzung der Parkplätze am Augsburger Messezentrum, von wo Shuttle-Busse zur Fußball-Arena fahren.

Vom Streik betroffen ist auch das DEL-Spiel zwischen den Augsburger Panthern und EHC Red Bull München am Freitagabend (19.30 Uhr). Für die Fans dürften die Einschränkungen allerdings überschaubar bleiben: Das Eishockeystadion liegt relativ zentral in der Stadt, der Fußweg vom Bahnhof beträgt nur etwas mehr als einen Kilometer. (oke/dpa)