Nach Informationen dieser Redaktion ist Moussa Diaby bereit, bei Bayer 04 auf mehr Geld zu verzichten, als bei anderen Vereinen.
Größerer GehaltsverzichtChancen auf Diaby-Wechsel zu Bayer Leverkusen steigen

Moussa Diaby jubelt 2022 über einen Treffer für Bayer 04 Leverkusen gegen den 1. FC Köln.
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Die Chancen auf eine Rückkehr von Moussa Diaby zu Bayer 04 stehen nach Informationen dieser Redaktion gut. Bei einem Wechsel nach Leverkusen würde der Franzose dem Vernehmen nach auf mehr Geld verzichten als bei anderen Interessenten. Die Gehaltsforderungen an Inter Mailand sollen unter anderem höher sein.
Ein entscheidender Punkt sind nun die Verhandlungen über eine Kompensationszahlung zwischen Diaby und seinem aktuellen Klub Al-Ittihad, bei dem er noch bis 2029 unter Vertrag steht. Benfica Lissabon soll ebenfalls weiterhin Interesse an Diaby haben. Die Ablösesumme könnte sich bei 25 Millionen Euro einpendeln.
Für Bayer 04 ist der 27-Jährige, der bereits von 2019 bis 2023 das Trikot der Werkself trug, eine passende Verstärkung für die rechte Außenbahn. Trainer Carles Martínez soll diese Lösung favorisieren. Zuvor hatte es auch Kontakt zu Ibrahim Mbaye gegeben. Das Gesamtpaket für eine Verpflichtung des 18 Jahre alten Talents von Paris Saint-Germain sei den Verantwortlichen bei Bayer 04 jedoch zu teuer gewesen. Mbaye wird nun mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht. Der Brasilianer Alisson (20) von Schachtar Donezk war ebenfalls in Leverkusen im Gespräch. Diaby bleibt jedoch die Wunschlösung.
Konstantinos Mavropanos als Option
Neben Diaby hat vor allem die rechte Abwehrseite Priorität bei der Suche nach weiteren Zugängen. Nach der Verpflichtung von Miguel Gutiérrez, der als offensiver linker Außenverteidiger gilt, sucht Bayer 04 für die rechte Seite eher einen defensiven Spielertyp, der Diaby absichern könnte. Ein Gedankenspiel bleibt der ehemalige Stuttgarter Konstantinos Mavropanos, der in der vergangenen Saison mit West Ham United aus der Premier League abgestiegen ist. Die Frage ist, ob Bayer 04 so sehr von dem Griechen überzeugt ist, dass der Klub das Paket aus Ablöse und Gehalt stemmen will.
Equi Fernández gilt weiterhin als Abgangskandidat, wie diese Redaktion berichtete. Benfica Lissabon ist interessiert und soll 20 Millionen Euro bieten. Mit Bonuszahlungen könnte das Gesamtpaket bis zu 25 Millionen Euro betragen. Allerdings überzeugte Fernández in der bisherigen Vorbereitung und gehört im Leverkusener Kader unter Martínez zu den Gewinnern. Ob es am Ende zu einem Transfer kommt, ist noch ungewiss. Fernández hat allerdings den größeren Markt als Aleix García oder Robert Andrich. Einen Abgang im zentralen Mittelfeld soll es mindestens noch geben.
Jeanuël Belocian könnte hingegen verliehen werden. Auf die Frage, ob er sich ein Leihgeschäft vorstellen kann, sagte er: „Auf diese Frage möchte ich nicht antworten, weil sie für mich zu schwierig ist. Im Moment will ich einfach spielen und mich verbessern. Wenn ich nicht spiele, werde ich alles dafür tun, wieder zu spielen.“

