Ein Sieg zum Ende der Hauptrunde für die Kölner Haie. Gegen die Straubing Tigers gelang am Sonntag ein 6:3.
Neuer Klub-RekordKölner Haie gewinnen bei den Straubing Tigers

Die Kölner Haie haben am Sonntag bei den Straubing Tigers gewonnen.
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Die Hauptrunde fand für den KEC einen versöhnlichen Abschluss. Am 52. Spieltag konnte ein 6:3-Sieg gegen das Spitzenteam Straubing Tigers erzielt werden. Im Anschluss an drei Niederlagen nacheinander startet das Team nun mit positiver Stimmung in die bevorstehende Playoff-Phase.
Allerdings stehen zuerst die Pre-Playoffs auf dem Programm. In dieser Runde wird der Viertelfinal-Kontrahent für die Kölner ermittelt. Der KEC bestreitet sein erstes Spiel dann entweder am 24. oder am 25. März.
Die Haie aus Köln siegen in Straubing
Bei der turbulenten 5:8-Pleite gegen die Grizzlys Wolfsburg hatte Felix Brückmann das Tor der Haie gehütet. In Straubing kehrte jedoch der etatmäßige KEC-Torhüter Janne Juvonen wieder auf seine Position zurück.
Der Anfang der Begegnung war ungewöhnlich. Nur zehn Sekunden waren gespielt, als eine Strafe gegen die Hausherren ausgesprochen wurde. Alex Green erhielt zwei Minuten für einen Bandencheck. Die Kölner konnten ihre numerische Überlegenheit jedoch nicht in ein Tor ummünzen.
Stattdessen fanden die Tigers zunehmend besser in die Partie. Nachdem die Haie sich zum ersten Mal kurz im gegnerischen Drittel etablieren konnten, waren aber die Gastgeber zur Stelle. Ein Abpraller von Juvonen wurde von Nicholas Halloran verwertet, was in der 16. Minute zur 1:0-Führung für Straubing führte.
Der zweite Durchgang begann für die Haie erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis. Grund war eine Strafe gegen Filip Varejcka von den Tigers, die kurz vor der ersten Drittelpause verhängt wurde. Diesmal war der KEC erfolgreicher: Ryan MacInnis scheiterte zunächst mit einem Nachschuss, traf aber wenige Augenblicke später per Direktschuss zum 1:1 (22.).
Die Haie legten sofort nach. Juhani Tyrväinen verwandelte einen Abpraller, nachdem Oliwer Kaski geschossen hatte. Dies bedeutete in der 24. Minute das 2:1 für die Kölner. Die Freude des Jalonen-Teams hielt aber nicht lange an. Als der Haie-Spieler Valtteri Kemiläinen eine Strafe wegen Beinstellens absaß, gelang den Gastgebern der 2:2-Ausgleich (28.).
Wenig später mussten die Kölner erneut in Unterzahl spielen, überstanden diese Phase aber ohne Gegentor. Unmittelbar nachdem er von der Strafbank zurückkehrte, erhielt Kevin Niedenz den Puck. Er behauptete sich im Angriffsdrittel und passte zu Kemiläinen an die blaue Linie. Dessen kräftiger Schuss brachte die erneute Führung für Köln (32.).
Im letzten Drittel ergaben sich Gelegenheiten für Straubing zum Ausgleich, aber auch der KEC hatte gute Chancen, seinen Vorsprung zu vergrößern. Zunächst konnten beide Mannschaften ihre Überzahlsituationen nicht verwerten.
In den finalen fünf Minuten des Spiels wurde es hektisch. Zuerst sorgte Michael Connolly, der Kapitän, mit seinem Tor zum 3:3-Ausgleich für große Aufregung in der Eishalle am Pulverturm (55.). Der Treffer war äußerst wichtig, weil die Tigers für den zweiten Platz zwingend einen Sieg brauchten.
Die Kölner hatten darauf aber eine schnelle Antwort. Lediglich 33 Sekunden nach dem Tor von Connolly stellte Kemiläinen mit seinem persönlichen zweiten Treffer auf 4:3 (55.). Weil Straubing jetzt zwei Tore erzielen musste, nahmen sie ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis.
Diese Maßnahme war jedoch nicht erfolgreich. Ein klärender Schuss von Brady Austin landete umgehend im leeren Tor der Straubinger zum 5:3 (57.). Wenige Momente darauf stellte Moritz Müller, der Kapitän des KEC, mit seinem Treffer den Endstand von 6:3 her (57.). (red)
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