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5:3-Sieg gegen SaarbrückenViktoria Köln setzt das nächste Ausrufezeichen

Der Höhenberger Drittligist führt den Tabellenvierten phasenweise vor und bleibt Spitzenreiter.

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KOELN, GERMANY - NOVEMBER 6, 2026: Lucas Wolf FC Viktoria Koeln, 21 celebrates his goal making it 30 together with his teammate Verthomy Boboy FC Viktoria Koeln, 22 during the 3rd division match on gameday 13 between Viktoria Koeln vs. 1. FC Saarbruecken at the Sportpark Hoehenberg on November 6, 2026 in Koeln, Germany. DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. Nordrhein-Westfalen Germany Copyright: xAxelxKohringx

Lucas Wolf (l.) feiert seinen Treffer zum 3:0.

Der FC Viktoria Köln hat zum Auftakt des 13. Spieltags der Dritten Liga ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt und seine Ausnahmeform untermauert. Die Höhenberger besiegten den 1. FC Saarbrücken am Freitagabend vor 6087 Zuschauern im Sportpark 5:3 (3:0) und führten den Tabellenvierten dabei phasenweise vor. Eine Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit blieb ohne gravierende Folgen. Sollte dem MSV Duisburg am Samstag kein außergewöhnlich hoher Sieg in Münster gelingen, bleibt die Viktoria über die Länderspielpause Spitzenreiter.

Von Beginn an hatten die Kölner den FCS im Griff. Nach einer Viertelstunde schlug es im Gäste-Tor ein. Taylan Duman hatte aus halbrechter Position mit rechts abgezogen, der Ball knallte an die Unterkante der Latte und dann ins Netz – ein Traumtor. Die Viktoria kam ins Rollen und zeigte in der Entstehung des 2:0 ihre ganze fußballerische Qualität. Tim Kloss hatte einen Abstoß kurz ausgeführt, und nach elf weiteren Direktpass-Stationen stand Niklas Castelle an der Strafraumkante frei. Sein abgefälschter Schuss landete im Tor (18.).

Dann schaltete die Viktoria einen Gang zurück, Saarbrücken kam besser in die Partie – ohne jedoch Torgefahr zu entwickeln. Im entscheidenden Moment war regelmäßig ein Kölner Bein zur Stelle. Auf der anderen Seite blieb die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm eiskalt. In der 35. Minute landete der Ball nach überlegtem Aufbau bei Aushilfs-Schienenspieler Verthomy Boboy auf der linken Seite. Lucas Wolf, zurück nach einer Muskelverletzung, hinterlief seinen Kollegen, drang in den Strafraum ein und vollendete aus spitzem Winkel zum 3:0 (35.). Die Kölner Fans verabschiedeten ihr Team staunend in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Die Viktoria blieb dominant, die Saarbrücker waren meist nur Zuschauer ihres Spiels. In der 54. Minute hätte auch Kapitän David Otto treffen können, doch Matteo Bignetti entschärfte den strammen Schuss. Nach einer knappen Stunde brachten zwei Kölner Aussetzer die Gäste plötzlich zurück in die Partie. Zunächst unterlief Niklas Swider ein Fehlpass am eigenen Strafraum, Florian Pick profitierte und traf zum 1:3 (62.). Wenig später wurde ein Ablageversuch am Strafraum geblockt, Gökdeniz Gürpüz markierte das 2:3 (65.).

Kurz kam große Spannung auf, doch Kapitän Otto sorgte per Abstauber für klare Verhältnisse (69.). Spätestens mit der Gelb-Roten Karte gegen Saarbrückens Kai Brünker (72.) war die Partie entschieden. Mittelfeldmann Swider traf in der 87. Minute zum 5:2, Mladen Cvjetinovic sorgte für den 3:5-Endstand (90.+6.)