Der Höhenberger Drittligist präsentiert sich defensiv desolat und muss eine möglicherweise schwere Verletzung von Pascal Fallmann verkraften.
2:5-Pleite gegen RegensburgHorror-Start für den FC Viktoria Köln – Fallmann verletzt

Am Knöchel verletzt: Viktoria-Zugang Pascal Fallmann
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Viel schlechter hätte Viktoria Kölns Start in die neue Drittliga-Saison nicht verlaufen können. Am Samstagnachmittag kassierten die Höhenberger im heimischen Sportpark ein 2:5 (0:2) gegen Jahn Regensburg. Dazu verletzte sich Königstransfer Pascal Fallmann möglicherweise schwer. „Das ist noch schmerzhafter als die Niederlage“, sagte Kapitän David Otto.
Die Viktoria zeigte sich zu Beginn Regensburg zwar fußballerisch überlegen, erlebte aber dennoch eine erste Halbzeit zum Vergessen. In der fünften Minute erlief Niklas Castelle einen schlimmen Rückpass von Benedikt Bauer und hatte das verwaiste Tor vor Augen. Doch der neue Stürmer zögerte zu lange, so dass Leopold Wurm den Ball von der Linie klären konnte. Nach dem anschließenden Eckball kam Lucas Wolf im Strafraum zu Fall – der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus.
Pascal Fallmann verletzt sich ohne Fremdeinwirkung
Auf der anderen Seite profitierte Regensburg vom schlechten Kölner Defensivverhalten. In der 28. Minute verloren Tim Kloss und Tobias Eisenhuth ihre Duelle nach einem Einwurf, Lucas Hermes tankte sich durch und traf flach zum 1:0. Wenig später kam der Torschütze über die linke Seite, Eisenhuth war im Strafraum viel zu zögerlich – und der Jahn-Angreifer machte seinen Doppelpack mit einem weiteren Flachschuss perfekt (38.). „Das ist einfach bodenlos. So kann man nicht verteidigen“, ärgerte sich Sportvorstand Franz Wunderlich.
Damit nicht genug: Wenige Augenblicke vor der Pause knickte Pascal Fallmann, Aktivposten auf der rechten Seite, an der Außenlinie unglücklich um. Nach längerer Behandlung wurde er aus dem Innenraum gebracht – dem Neuzugang droht eine längere Pause.
Nach dem Seitenwechsel ging es gut los, Niklas Castelle gelang nach einer Flanke von Kilian Jakob der 1:2-Anschluss (53.). Doch defensiv blieb die Viktoria schwach. Adrian Fein kam in der 58. Minute nach einer guten Regensburger Kombination und dank Kölner Begleitschutz zum 3:1. Der Ex-Viktorianer David Philipp erhöhte kurz danach auf 4:1 (66.), Innenverteidiger Eisenhuth verweigerte abermals den Zweikampf. Ein zweifelhafter Elfmeter, verursacht von Jakob, sorgte für das 5:1, Torschütze war wieder Fein (74.). Dem eingewechselten Noah Maboulou gelang nur noch das 2:5 (82.).
