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Heimspiel gegen MünsterViktoria Köln startet in Highlight-Wochen

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22.08.2026, xsscx, Fußball, DFB-Pokal 1. Runde, Viktoria Köln - 1. FC Nürnberg, Sportpark Höhenberg, Saison 2026 2027: Tobias Eisenhuth Viktoria Köln 6 DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi-video. Photo: xSandraxScherningxPressefotoKochx Nordrhein-Westfalen Deutschland *** August 22, 2026, xsscx, Soccer, DFB Cup First Round, Viktoria Cologne 1 FC Nuremberg, Sportpark Höhenberg, 20262027 Season, Tobias Eisenhuth, Viktoria Cologne 6. DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. Photo: xSandraxScherningxPressefotoKochx, North Rhine-Westphalia, Germany

Schwach gegen Regensburg, zuletzt aber mit aufsteigender Form: Viktorias Abwehrchef Tobias Eisenhuth

Auf Preußen folgen Duelle mit Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock. Trainer Marian Wilhelm ist zuversichtlich.

Gegner und Rahmenbedingungen waren unangenehm, ein mögliches Stolpern hätte verheerende Folgen gehabt. Doch wurde der Drittligist Viktoria Köln am Mittwochabend seiner Favoritenrolle gerecht und nahm die Auftakthürde im Mittelrheinpokal: Beim Landesligisten Union Schafhausen gewann eine Höhenberger B-Auswahl 5:1 (1:1). Entsprechend erleichtert war Trainer Marian Wilhelm nach dem Sieg beim Heinsberger Stadtteilverein. „Es war vermutlich der schlechteste Platz, auf dem wir in all den Jahren ranmussten“, berichtete der Coach von „unfassbar vielen und großen Löchern“ sowie sehr langem Gras. „In vielen Situationen war es einfach eine Lotterie. Am besten hätte man den Ball die ganze Zeit in der Luft gehabt – aber das ist nicht ganz unser Spiel“, so Wilhelm.

In der ersten Halbzeit hatte sich die Viktoria noch schwergetan. Das 1:0 durch Noah Maboulou (15.) konnte Schafhausen durch einen von Frederik Lenzen verwandelten Foulelfmeter kontern (45.). Doch nach der Pause drehten die Kölner auf. Pascal Fallmann (70.), zwei Eigentore (80., 86.) sowie Niklas Castelle (90.) besiegelten den letztlich klaren Kölner Erfolg. „Ich bin stolz, wie die Jungs in der zweiten Halbzeit mit dem Rückschlag kurz vor der Pause umgegangen sind“, sagte Wilhelm. „Wir haben uns mit den Gegebenheiten arrangiert und den Plan umgesetzt.“

Noch fünf Siege bis zum DFB-Pokal

Noch fünf Siege fehlen, bis die Viktoria erneut im DFB-Pokal starten darf – und es dort idealerweise noch besser macht als beim dramatischen Aus gegen den 1. FC Nürnberg (4:5 im Elfmeterschießen) am vergangenen Wochenende.

Die bittere Niederlage gegen den Zweitliga-Tabellenführer war vor allem mit der mangelnden Kölner Effizienz zu erklären. Das Team hatte reihenweise Großchancen liegen gelassen. Trainer Wilhelm zeigte sich aber optimistisch. „Du kannst dich von so einem unglücklichen Aus runterziehen lassen. Aber es kann einem auch Auftrieb geben. Und wir wollen das Positive mitnehmen – und davon gab es reichlich“, sagte Wilhelm. „Wir haben uns wieder viele Torchancen erspielt, das ist schonmal die Grundlage. Wir müssen jetzt noch ein bisschen mehr tun, damit die Tore auch fallen.“

Sonntag ist Preußen Münster zu Gast in Köln

Zufrieden ist der Trainer hingegen mit den jüngsten Defensivleistungen seiner Mannschaft. Beim Ligasieg in Stuttgart (3:1) hatte die Viktoria – trotz des risikobehafteten Aufbau- und Pressingspiels – kaum Räume zugelassen. Und Nürnberg kam in 120 Pokalminuten auch nur zu wenigen klaren Abschlüssen. Das 2:5 zum Auftakt gegen Regensburg soll somit ein Ausrutscher gewesen sein. „Wir hatten eine ganze Vorbereitung, in der wir gesehen haben, dass wir gut verteidigen können“, sagte Wilhelm. „Unsere Arbeit gegen den Ball findet einfach nur etwas offensiver statt.“ Knackpunkt gegen Regensburg sei die Tatsache gewesen, dass „wir Eins-gegen-eins verteidigen mussten – was wir aber gar nicht wollen“, erklärte der Coach. „Das haben wir den Jungs in der Analyse in den Kopf gerufen, das hatten sie offenbar vergessen.“

Eine stabile Defensive und mehr Effizienz vor dem gegnerischen Tor – so lautet die grob vereinfachte Vorgabe für das anstehende Heimspiel-Highlight gegen Preußen Münster am Sonntag (19.30 Uhr, Sportpark Höhenberg). „Ich freue mich auf die Kulisse, das wird eine Wucht“, so Wilhelm. Der Zweitliga-Absteiger spiele intensiven Fußball und verfüge über hohe Qualität in Umschaltsituationen. Die Handschrift des neuen Trainers Thomas Wörle sei bereits erkennbar. „Sie müssen sich zwar noch etwas finden, sind aber eine absolute Spitzenmannschaft“, warnte Viktorias Trainer.

Zwei weitere anspruchsvolle Gegner folgen aus Kölner Sicht: Am 5. September sind die Höhenberger zu Gast bei Rot-Weiss Essen und Uwe Koschinat, am 11. September spielt Hansa Rostock im Sportpark.