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Viktoria KölnWas ist dran am Gerücht um Niklas Swider?

Laut Sky gibt es Pläne, das Leihgeschäft des Nachwuchs-Nationalspielers im Winter zu beenden. Der 19-Jährige spielt in Höhenberg groß auf.

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11.09.2026: 3. Liga, Viktoria Köln - Hansa Rostock im Sportpark Höhenberg. Niklas Swider Viktoria Köln freut sich nach Heimsieg WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben des DFB und der DFL ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. *** September 11, 2026, 3rd Division: Viktoria Köln vs. Hansa Rostock at Sportpark Höhenberg Niklas Swider Viktoria Köln celebrates after a home win. IMPORTANT NOTICE: In accordance with DFB and DFL regulations, it is prohibited to use or allow the use of photographs taken in the stadium and/or during the game in the form of image sequences and/or video-like photo series. Copyright: xJordyxFourgonx

Viktorias Mittelfeldstratege Niklas Swider

Seit knapp zwei Monaten ist der FC Viktoria Köln inzwischen in Pflichtspielen ungeschlagen. Anfang September hatte die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm 0:1 bei Rot-Weiss Essen verloren – und sich letztmals weitgehend harmlos präsentiert. Seitdem ist aus der jungen Höhenberger Mannschaft ein beeindruckend konsequenter und angriffslustiger Punktesammler geworden. Das 2:2 gegen Sonnenhof Großaspach nach 2:0-Führung im eigenen Stadion war der einzige Ausschlag nach unten in dieser Zeit.

„Das Leben im Fußball ist lockerer und leichter, wenn du gewinnst“, sagt Sportchef Valentin Schäfer mit hörbarer Erleichterung in der Stimme. „Wir genießen den Moment, keine Frage. Und die Punkte, die wir geholt haben, waren nicht unverdient. Das ist der Lohn harter Arbeit.“ Doch, so betont der Kaderplaner, könne die Situation gut eingeordnet werden. Nach elf Saisonspielen sei Tabellenplatz zwei nur eine Momentaufnahme.

Zu Gast bei Hoffenheim II

Am Samstag könnte die Viktoria das Tabellenbild weiter festigen. Die Höhenberger sind bei der TSG Hoffenheim II zu Gast (14 Uhr). „Das wird eine undankbare Aufgabe“, mutmaßt Schäfer. „Die Mannschaft ist ekelig zu bespielen, sie verfügt über eine große individuelle Qualität, sie kann dir in der Tiefe wehtun.“ Gleiches gilt – und das haben in dieser Saison bereits viele Gegner zu spüren bekommen – auch für die Viktoria. „Wenn wir unseren Ballbesitz und unsere Themen durchbringen, dann können wir etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.“

In der vergangenen Woche kam derweil ein Thema auf, das als unmittelbare Folge des ansehnlichen und erfolgreichen Höhenberger Fußballs gewertet werden kann. Laut Sky gibt es die Überlegung, das Leihgeschäft von Niklas Swider im Winter zu beenden, um den deutschen Junioren-Nationalspieler eine Liga höher unterzubringen – Hannover 96 und Holstein Kiel sollen interessiert sein.

Die beeindruckende Entwicklung von Niklas Swider

Der 19-Jährige hat als Drittliga-Debütant bei der Viktoria eine beeindruckende Entwicklung hingelegt, in allen elf Liga-Partien stand Swider in der Startelf und bildet mit Taylan Duman ein spiel- und zweikampfstarkes Zentrum. Bisweilen wirkt der gebürtige Neusser mit all seiner Ruhe wie ein 30-Jähriger mit 250 Pflichtspielen auf dem Buckel. Entsprechend wichtig ist er für das Team von Trainer Wilhelm. „Niklas ist ein Spieler, den sich bestimmt viele Zweitligisten bei sich vorstellen können“, sagt Sportchef Schäfer ruhig. „Das sind Gerüchte, die erfolgsbedingt aufkommen.“ Er spricht von „reiner Spekulation“.

Gegen Hoffenheim wird Swider im Zentrum wieder den Ruhepol geben – und David Otto ganz vorne drin den Stoßstürmer. Für den Kapitän ist es eine Heimkehr. Der 27-Jährige wurde in der TSG-Akademie ausgebildet und unter Trainer Julian Nagelsmann Bundesliga-Profi. „Die Zeit in Hoffenheim hat mich geprägt, ich habe dort viel gelernt. Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe“, sagt Otto. Doch am Samstag will der Führende der Torjägerliste (8 Treffer, wie TSG-Angreifer Yasin Zor) keine Rücksicht auf die alten Bekannten nehmen. „Mein Ziel war vor der Saison, zweistellig zu treffen“, berichtet Otto. „Da bin ich nah dran, das will ich so schnell wie möglich schaffen.“ Idealerweise schon gegen den alten Arbeitgeber.