Aufatmen beim FC Viktoria Köln: Lucas Wolf und Yannick Tonye, die beim jüngsten 3:1-Heimsieg über den SC Verl verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten, werden keine langen Pausen einlegen müssen. Laut Viktoria-Angaben wurden bei beiden Profis keine strukturellen Muskelverletzungen festgestellt. Ob Wolf und Tonye dem Überraschungs-Zweiten der Dritten Liga am Samstag im Spiel bei der TSG Hoffenheim II (14 Uhr) zur Verfügung stehen, ist allerdings fraglich.
Tonye hatte sich gegen Verl nach einem Sprint an den Oberschenkel gefasst, für ihn war schon in der 22. Minute Schluss. Wolf blieb zur Pause in der Kabine. Doch der Höhenberger Klub kann aufatmen – beide fallen nach derzeitigem Stand nicht länger aus.
Lucas Wolf und Yannick Tonye spielen eine außergewöhnliche Saison
Die beiden Profis spielen eine außergewöhnliche Saison. Der 22 Jahre alte Tonye hatte beim 5:2 in Aachen die frühe Führung erzielt, auf der linken Schiene ist er für Trainer Marian Wilhelm eine feste Größe – auch wenn der Außenbahnspieler als verletzungsanfällig gilt. Wolf ist der Wandler der Viktoria: vom defensiven Mittelfeldmann zum Offensivspieler, den Wilhelm als „kreativen Spieler mit großen technischen Qualitäten“ lobte. Sechs Tore in fünf aufeinanderfolgenden Spielen hatte der 25-Jährige zuletzt erzielt, gemeinsam mit David Otto und Niklas Castelle bildet er das gefährlichste Angriffstrio der Liga.
Dass der Ausfall beider kaum zu spüren war, spricht für die neue Kadertiefe der Viktoria. Kilian Jakob, für Tonye eingewechselt, erzielte das 3:1 gegen Verl, Niklas Jahn ersetzte Wolf und konnte ebenfalls überzeugen. „Wir haben nahtlos gewechselt“, stellte Wilhelm fest. „Man hat auch heute wieder gesehen, wie extrem wichtig es ist, dass wir nicht nur die elf Mann sind, die auf dem Platz stehen.“

