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BasketballBayer Giants Leverkusen kämpfen in Koblenz vergeblich

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18.01.2026 - Basketball - Saison 2025 2026 - 2. Bundesliga Pro-A - 18. Spieltag: Nürnberg Falcons Basketball Club NBC - Bayer Giants Leverkusen - Sportfoto Zink / DaMa - xdaxmax - Kobe Langley 8, Bayer Giants Leverkusen  Tim Köpple Koepple 5, Nürnberg Falcons BC NBC  *** 18 01 2026 Basketball Season 2025 2026 2 Bundesliga Pro A 18 Matchday Nuremberg Falcons Basketball Club NBC Bayer Giants Leverkusen Sportfoto Zink DaMa xdaxmax Kobe Langley 8, Bayer Giants Leverkusen Tim Köpple Koepple 5, Nuremberg Falcons BC NBC

Kobe Langley (l.) stemmte sich vergeblich gegen die Niederlage. 

Das Team von Trainer Michael Koch wird beim 94:103 für seine Aufholjagd nicht belohnt.

Die Zeichen für einen Erfolg der Bayer Giants standen schon vor dem ersten Sprungball bei den EPG Baskets Koblenz schlecht: Donte Nicholas fehlte am Sonntagabend, somit wurde der ohnehin dünne Kader der Giants weiter reduziert. Ob es mit dem Routinier besser gelaufen wäre, ist spekulativ.

Am Ende der 40 Minuten stand in der zweiten Basketball-Bundesliga (Pro A) eine 94:103 (40:55)-Niederlage. Die Gäste, unterstützt von 80 mitgereisten Fans, führten lange Zeit nur einmal in dieser Partie: Lok Wur sorgte mit einem schönen Dunk für das 8:6; es war zunächst einer der wenigen Höhepunkte aus Sicht der Rheinländer, die im ersten Viertel schon sechs Ballverluste hinlegten und nur selten mit Teamspiel in der Offense und Aggressivität in der Defense auffielen.

Bayer Giants Leverkusen müssen hart für ihre Würfe arbeiten

So hatte Koblenz keine Mühe, mit einer 28:20-Führung in die Viertelpause zu gehen. Im zweiten Viertel ging es ähnlich schlecht weiter. Die Gastgeber hatten in der Regel keine allzu große Mühe zu ihren Punkten zu kommen; dagegen mussten die Giants hart für ihre Würfe arbeiten. Mal waren diese gut herausgespielt und konnten auch erfolgreich vollendet werden; zu oft verloren sich die Koch-Schützlinge aber in Einzelaktionen.

Immerhin zeigte John Williams eine gute Partie; Lok Wür konnte ebenfalls überzeugen. Dennis Heinzmann wurde in der Schlussphase des zweiten Viertels besser in Szene gesetzt. Kobe Langley blieb bis zur Halbzeit ohne Punkte. Ein kleines Highlight der Gäste; Jug Bogdan kam zu seinen ersten Minuten auf dem Parkett und traf kurz nach seiner Einwechslung einen Dreier. Zur Pause führte Koblenz 55:40.

Nach dem Seitenwechsel dominierte Koblenz zunächst weiter, machte sich bis auf 72:53 (26.) davon. Dann aber das Comeback der Giants. Punkt um Punkt kämpften und spielten sie sich näher heran. Williams, Heinzmann und Lur trugen weiterhin die Hauptlast in der Offense. Zur Freude der Bayer-Fans wies die Anzeigetafel nach 30 Minuten nur noch eine 74:70-Führung für Koblenz aus.

Die letzten Minuten des Viertels gingen mit 17:2 an Leverkusen. Unglaublich. Den Flow des dritten Viertels setzten die Gäste in den finalen zehn Minuten fort. Nach 35 Minuten holten sich die Gäste tatsächlich durch Wur beim 82:81 die Führung zurück. Dann ein ganz wichtiger Dreier von Luca Kahl zum 88:86 für seine Farben, seine ersten Punkte. In den letzten drei Minuten blieb es zunächst eng, dann legten die Gastgeber einen 8:0-Lauf von 92:91 auf 100:91 hin. Die Entscheidung.

Bayer Giants Leverkusen: Wur (26), Williams (26), Heinzmann (20), Langley (8), Brach (6), Bogdan (3), Kahl (3), Lynch (2), Urbansky, Nita (n.e.).