Das Zweitliga-Team von Trainer Michael Koch verliert auch die Partie in Nürnberg, diesmal mit 72:95.
BasketballBayer Giants Leverkusen machen in ihrer Niederlagenserie das Dutzend voll

Sören-Eyke Urbansky (r.) zeigte eine solide Partie für die Bayer Giants Leverkusen und erzielte zwölf Punkte.
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Das Dutzend ist voll: Das 72:95 (37:50) der Bayer Giants bei den Nürnberg Falcons bedeutete die zwölfte Niederlage in der zweiten Basketball-Bundesliga in Folge.
Es war eine Pleite, die sich nach dem ersten Viertel noch nicht abzeichnete. 23:25 hieß es nach zehn Minuten, wobei die Gäste nur einmal – beim 3:2 – vorne gelegen hatten. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels dann die zweite Führung der Giants: Luca Kahl traf per Dreier zum 26:25.
Bei den Bayer Giants setzen sich die Einzelaktionen fort
Das sollte dann aber auch der letzte positive Moment im Spiel des Teams von Headcoach Michael „Mike“ Koch sein. Aus einem 33:35 wurde ein 33:48. Der bis dahin indisponierte Dennis Heinzmann sammelte in der 15. Minute sein drittes Foul, wurde anschließend gut von Sören-Eyke Urbansky vertreten, der bis zur Halbzeit bereits zehn Zähler markiert hatte. Da der Rückstand zur Pause „nur“ 13 Punkte betrug, war sogar noch ein Erfolg für Leverkusen im Bereich des Möglichen. Wenn auch nicht wahrscheinlich angesichts des offensiv und defensiv schwachen Auftritts.
Diese kleine Möglichkeit schloss sich kurz nach dem Seitenwechsel schon fast aus, da Nürnbergs Vorsprung auf 20 Zähler angewachsen war (57:37). Immerhin markierte Heinzmann mit seinem Korb zum 39:57 seine ersten Punkte. Ricardo Lynch und John Williams sowie Donte Nicholas waren bis zu diesem Zeitpunkt nur unwesentlich erfolgreicher. Zum Viertelende (50:77) war die Luft aus dieser Partie raus. Nürnberg spielte munter und teamorientiert weiter; bei den Giants setzten sich die Einzelaktionen fort. Auch wenn das letzte Viertel von den Bayer-Korbjägern gewonnen wurde, blieb es eine schwache Vorstellung.
Wir haben es im gesamten Spielverlauf nicht geschafft, Zugriff aufs Spiel zu bekommen
Sollten die Giants das Ziel Klassenerhalt verwirklichen wollen, muss in jeder Beziehung eine deutliche Steigerung her. Am besten schon am Sonntag beim ganz wichtigen Spiel in der Ostermann-Arena gegen Bayreuth. „Wir haben es im gesamten Spielverlauf nicht geschafft, Zugriff aufs Spiel zu bekommen. Außerdem haben wir es nicht geschafft, den Ball so zu bewegen, dass wir mehr gute Würfe bekommen haben. Und wenn man 95 Punkte kassiert, kann man kaum ein Spiel gewinnen“, erklärte Mike Koch nach der Partie.
Bayer Giants: Langley (16), Williams (13), Urbansky (12), Lynch (9), Nicholas (7), Heinzmann (6), Kahl (5), Brach (4), Nita.

