Nachdem sich die 31-Jährige in der Bundesliga-Partie gegen Frankfurt eine Innenbandverletzung zugezogen hat, muss sie mindestens zwei Monate pausieren.
Bayer 04 LeverkusenTorhüterin Friederike Repohl fällt langfristig aus

Friederike Repohl, Torhüterin von Bayer 04 Leverkusen.
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Die Woche nach der jüngsten 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt begann mit schlechten Nachrichten für die Fußballerinnen von Bayer 04. Wie sich bei Untersuchungen herausstellte, hat sich Torhüterin und Kapitänin Friederike Repohl im Verlauf des Matches einen Teilriss des Innenbands im rechten Knie zugezogen.
Damit bestätigten sich die Befürchtungen, nachdem die 31-Jährige in der Begegnung in Frankfurt nach 43 Minuten unter Schmerzen hatte ausgewechselt werden müssen. Repohl wird ihrem Team mindestens zwei Monate lang fehlen. Damit setzt sich eine unglückliche Geschichte fort. Bereits Ende Oktober hatte die Keeperin wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel mehrere Wochen pausieren müssen und auch die Partie zum Jahresauftakt beim 1. FC Union Berlin hatte sie angeschlagen verpasst. Repohl werde ihre Reha in der sogenannten Werkstatt, dem klubeigenen Trainings- und Rehabilitationszentrum in der BayArena, absolvieren, teilte Bayer 04 mit.
In der Partie in Frankfurt kam die kurz zuvor verpflichtete Rafaela Borggräfe in der 43. Minute zu einem unerwarteten Debüt im Bayer-Dress. Beim Gegentor war sie machtlos. „Sie ist fit und hat im Training direkt einen sehr positiven ersten Eindruck hinterlassen. Natürlich wird sie eine gewisse Zeit brauchen, um sich an die Mannschaft, die Spielweise und die Abläufe zu gewöhnen, aber sie ist eine sehr offene Person und hat ihr Leistungsvermögen schon in den ersten Einheiten aufblitzen lassen“, so Bayer-Coach Roberto Pätzold über die bis Saisonende vom englischen Erstligisten FC Liverpool ausgeliehene 25-Jährige.
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Rafaela Borggräfe steht im Derby gegen den 1. FC Köln im Tor
Mit Borggräfe, die 59 Erstliga-Spiele für den SC Freiburg und auch schon für den FC Aarau in der schweizerischen Ersten Liga aufgelaufen ist, sieht man sich in Leverkusen gerüstet. Routine und Erfahrung sind auch nötig, denn ihr voraussichtliches Startelf-Debüt für Bayer 04 ist gleich ein besonderes Match: Am Freitag, 13. Februar, 18.30 Uhr, steht im Leverkusener Haberland-Stadion das Derby gegen den 1. FC Köln an. Der Rivale von der linken Rheinseite bestreitet eine gute Saison, belegt Rang acht und würde mit einem Sieg an den fünftplatzierten Leverkusenerinnen vorbeiziehen.
DFB setzt Termine für Bayer 04 Leverkusen fest
Auch das weitere Programm für Bayer 04 steht nun fest. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Dienstag die Spieltage 20 bis 22 angesetzt. Demnach ist das Team um Coach Pätzold nach der Partie am Sonntag (22. Februar/14 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (15. März/ 18.30 Uhr) beim Vizemeister VfL Wolfsburg zu Gast. Eine Woche später kommt Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena ebenfalls um 18.30 Uhr ins Ulrich-Haberland-Stadion. Weitere acht Tage später treten die Leverkusenerinnen dann am Montag (30. März/18 Uhr) zum Abschluss des 22. Spieltags beim Aufsteiger Hamburger SV im Volksparkstadion an.

