Für das Team von Trainer Stefan Müller endet eine Siegesserie von sieben Spielen.
BezirksligaSV Bergfried muss sich mit Remis gegen TFC Köln begnügen

Stefan Müller, Trainer des SV Bergfried.
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Die Fußballer des SV Bergfried Leverkusen mussten sich gegen den TFC Köln mit einem 2:2 (0:0) begnügen. In der Bezirksliga ist für die Mannschaft von Stefan Müller so eine Serie von sieben Siegen gerissen.
Obwohl der Gegner auf dem vorletzten Platz steht, wollte der Trainer nicht von einer Enttäuschung sprechen. „Wir haben alles auf dem Platz gelassen. Der Gegner ist aber auch über sich hinausgewachsen. Dann ist das eben so“, lautete Müllers Statement.
Nach einer torlosen ersten Halbzeit geriet sein Team auf dem heimischen Kunstrasen erstmal in Rückstand (46.). Auch wenn Temirlan Meirambekov das 0:1 aus abseitsverdächtiger Position erzielt hatte, gingen die Hausherren gut damit um. Der eingewechselte Till Juber flankte auf Marcel Heßdörfer und der drückte den Ball direkt zum 1:1 über die Linie (61.).
Sie haben einen Eckstoß mit voll Karacho in die Mitte gepöhlt und dort stand leider Marcel Heßdörfer und hat ihn ins eigene Tor befördert
„Dann hatten wir Glück, dass Tolga Kiracti einen Foulelfmeter verschossen hat“, erwähnte Müller die beste gegnerische Gelegenheit (68.). Fünf Minuten später gingen die Leverkusener selbst in Führung. Da schickte Rene Rekus den genesenen Juber auf die Reise. Von dessen Syndesmoseband-Verletzung war bei der Torerzielung zum 2:1 nichts mehr zu spüren (73.). In der Schlussphase schürten die Gäste aus Köln viele Emotionen und verdienten sich den 2:2-Endstand.
„Sie haben einen Eckstoß mit voll Karacho in die Mitte gepöhlt und dort stand leider Marcel Heßdörfer und hat ihn ins eigene Tor befördert“, beschrieb der SVB-Übungsleiter die entscheidende Szene (85.). Jan Fromke hatte noch den Siegtreffer für den Tabellensechsten auf dem Fuß.
Am Ende wurde es aber nichts mit dem nächsten, dreifachen Punktgewinn. „Wenn man überlegt, dass ich die Mannschaft bei fünf Punkten vor dem Hinspiel gegen TFC übernommen habe und wir jetzt bei 36 Zählern stehen, haben wir in der Zwischenzeit einiges gewuppt“, gab Stefan Müller zu bedenken. Nächste Woche wollen die Leverkusener beim SV Frielingsdorf den nächsten Sieg einfahren.
