Das Team von Trainer Stefan Müller gewinnt nach mäßigerVorbereitung 2:1 gegen den SV Schönenbach.
BezirksligaSV Bergfried Leverkusen wächst über sich hinaus

Jan Fromke (Mitte) erzielte beide Tore für den SV Bergfried Leverkusen.
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Die Fußballer des SV Bergfried Leverkusen haben zum Start ins neue Bezirksliga-Spieljahr ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Stefan Müller gewann gegen den Tabellenzweiten, SV Schönenbach mit 2:1 (1:1). Auf ihrem Kunstrasen am Höfer Weg hätten die Steinbücheler sogar höher gewinnen können, waren mit den drei Punkten aber hochzufrieden.
„Wir sind nach einer intensiven, aber nicht überragenden Vorbereitung gleich mal über uns hinausgewachsen“, frohlockte der Heimtrainer. Nicht nur Doppeltorschütze Jan Fromke, sondern auch die drei Winterzugänge Patrick Paffrath (Bürrig), Marcel Heßdörfer (Immekeppel) und Enes Yürük (Schlebusch) überzeugten.
Torwart Max Uenig bewahrt SV Bergfried vor Rückstand
Letzterer bereitete das 1:0 als Stürmer vor, so dass Fromke „nur“ noch den Fuß hinhalten musste (32.). Direkt nach dem Führungstreffer hätte Yürük erhöhen können, traf aber nur die Latte (33.). Als wäre das nicht Pech genug, fuhren die Gäste im Gegenzug einen Konter mit Rolf Unzola zum 1:1 (34.). Nun war der Favorit im Spiel und die Hausherren konnten sich bei ihrem Torwart Max Uenig bedanken, dass dieser in der Nachspielzeit das 1:2 verhinderte. „In der zweiten Halbzeit waren wir aber klar besser“, betonte Müller. Tim Schmidt mit einer Doppelchance (58./59.) und Kevin Siwakumar (63.) scheiterten am Torwart.
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Dann durchbrach Schmidt die gegnerische Abwehrkette, legte ab für Fromke, der mit seinem zweiten Tor zum Matchwinner aufstieg (67.). Nach dem 2:1 musste das Heimteam nicht mehr um den Sieg bangen. Auch weil der neue Innenverteidiger Paffrath zusammen mit Andreas Zahn hinten dichthielt und Offensiv-Joker Heßdörfer die Bälle vorne gut hielt.
Überschattet wurde der Heimsieg von einem Einsatz des Rettungsdienstes wegen Rolf Unzolas Schulterverletzung. „Wenn wir so spielen, können wir viele Mannschaften ärgern“, hielt Stefan Müller mitten im Abstiegskampf fest.

