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BezirksligaSV Bergfried lässt sich von zwei Rückständen nicht aufhalten

2 min
09.11.2025, Fussball-Bergfried Leverkusen-Brühl

Freude nach dem 1:0 für Leverkusen durch Jan Fromke (2.v.rechts) 

Foto: Uli Herhaus

Jan Fromke (Zweiter von rechts) und der SV Bergfried hatten Grund zum Jubeln. 

Das Team von Trainer Stefan Müller liegt bei Ford Niehl mit 0:2 und 1.3 zurück und gewinnt 4:3.

Der SV Bergfried Leverkusen ist in der Bezirksliga derzeit nicht aufzuhalten. Trotz eines 0:2- und 1:3-Rückstandes schwangen sich die Fußballer aus Leverkusen zu einem 4:3 (1:3)-Auswärtssieg bei Ford Niehl auf. „Das ist sinnbildlich für unsere aktuelle Phase“, befand Stefan Müller nach dem fünften Sieg in Serie. „Wir glauben auch in schwierigen Phasen an uns und belohnen uns.“

Der Trainer hatte sein Team vor dem abstiegsbedrohten Zwölften gewarnt und wurde erstmal nicht erhört. Einmal ließ sich sein Team über die Außenbahn ausspielen, so dass Alex Runkel auf 0:1 stellen konnte (9.). Als dann auch noch Akin Bilgü einen Fehler im Aufbauspiel zum 0:2 nutze, war der Weg zurück lang (13.).

Aber nicht zu lang für das Müller-Team: Erst verkürzte Jan Fromke mit einer Einzelleistung zum 1:2 (28.). Dann gingen die Gäste auch mit dem nächsten Rückschlag beim 1:3 durch Arnold Koumako gut um (45.+3). „Wir haben in der Halbzeitpause sachlich aufgearbeitet und nicht lautstark kritisiert“, schilderte Müller die Kabinenansprache.

Danach lief seine Elf richtig heiß und baute so viel Druck auf, dass die Tore von Patrick Paffrath (64.), Till Juber (66.) und Tim Schmitz (84.) eine Frage der Zeit waren. „Natürlich wird es emotional, wenn du den Siegtreffer in der Schlussphase per Elfmeter machst“, betonte der Auswärtscoach. Maik Maier war entschlossen in den Kölner Strafraum gezogen, wurde gefoult und Tim Schmitz behielt vom Punkt die Nerven.

Wir bleiben demütig und müssen weiter nach unten gucken
Stefan Müller, Trainer des SV Bergfried

„Wir bleiben demütig“, sagte der Coach des Tabellenneunten. Selbst wenn 15 Punkte aus fünf Spielen in 2026 perfekt sind, müsse man nach der schwachen Hinrunde „nach unten gucken“.