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BezirksligaJubel um Assistent Thomas Lübkes - SV Bergfried gewinnt ohne Cheftrainer Stefan Müller

2 min
15.06.2025, Fussball-Bergfried Leverkusen-Tus Lindlar

vorne: Till Juber (Leverkusen)

Foto: Uli Herhaus

Till Juber (links) traf für den SV Bergfried. 

Die Leverkusener feiern ein 4:0 gegen den TV Hoffnungsthal und entledigen sich der größten Abstiegssorgen.

Thomas Lübkes war noch nie Cheftrainer. Weil Stefan Müller bei den Bezirksliga-Fußballern des SV Bergfried Leverkusen aber privat verhindert war, musste er für das Heimspiel gegen den TV Hoffnungsthal einspringen.

Und der Assistenzcoach machte seine Sache so gut, dass am Ende ein 4:0 (1:0) für den Neunten gegen den Sechsten stand. „Das ist nicht mein Erfolg, sondern der der gesamten Mannschaft“, gab Lübkes am Sonntag die Lorbeeren weiter.

Obwohl der Gegner favorisiert war, haben wir intensiv dagegengehalten und sie genau dorthin gebracht, wo wir sie haben wollten
Thomas Lübkes, Assistenztrainer des SV Bergfried

Nachdem er von seinen Spielern geherzt und beglückwünscht worden war, führte der Interims-Chef in Steinbüchel aus: „Obwohl der Gegner favorisiert war, haben wir intensiv dagegengehalten und sie genau dorthin gebracht, wo wir sie haben wollten.“

Nach einer langen ausgeglichenen Phase zog Enes Yürük einen Freistoß direkt unter der gegnerischen Mauer durch zum 1:0 ins Tor (40.). „Mit diesem Geniestreich hat er uns auf die Siegerstraße geführt“, lobte der Bergfried-Sprecher Yürük.

Dieser markierte nach dem Seitenwechsel auch noch das 2:0 (59.). In der Folge verteidigte das Heimteam so gut, dass Hoffnungsthal keine echte Chance hatte. In der Schlussphase schlug Till Juber mit dem 3:0 zu (83.). Endgültig den Deckel drauf machte Nico Falterbaum mit seinem Treffer zum Endstand (88.).

Dank des vierten Sieges im neuen Spieljahr entledigten sich die Leverkusener der größten Abstiegssorgen. „So kann es weitergehen“, frohlockte auch Lübkes nach seiner gelungenen Cheftrainer-Premiere. „Nächste Woche gegen Ford Niehl sind wir froh, wenn Stefan Müller wieder zurück ist.“