Coach Fabrice Voigt strebt gegen den TV Gelnhausen mit seinem Team den zweiten Heimsieg an.
HandballTuS 82 Opladen kämpft mit unbekanntem Gegner und der Erkältungswelle

Fynn Johannmeyer will mit dem TuS 82 Opladen seine Heimstärke beweisen.
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Zweites Heimspiel, zweiter Sieg? Hier würde Fabrice Voigt, Trainer des Handball-Drittligisten TuS 82 Opladen, anstatt des Fragezeichens viel lieber ein Ausrufezeichen sehen. Dies zu erreichen, ist das Ziel der 82er am Samstagabend (19.30 Uhr, Bielert-Halle) in der Begegnung mit dem TV Gelnhausen.
TuS Opladen will die Anzahl seiner Fehler reduzieren
Der TVG ist mit 1:3 Zählern aus zwei Partien nicht allzu gut in die neue Saison gestartet, zählt aber, nach Aussage des Opladener Coaches, zu den Geheimfavoriten auf die vorderen Plätze. „Die haben letztes Jahr in ihrer Liga sehr gut abgeschnitten, mussten jetzt aber direkt gegen zwei starke Gegner antreten. Wir kennen Gelnhausen nicht, haben noch nie gegen dieses Team gespielt. Für uns gilt es, aus den zahlreichen Fehlern des Duells mit den Bergischen Panthern zu lernen und haben entsprechend in dieser Woche intensiv an der Minimierung dieser Fehler gearbeitet“, so Voigt.
Wer am Samstag auf der Platte stehen wird, bleibt indes abzuwarten. „Uns plagt weiterhin eine kleine Erkältungswelle, aber wir hoffen, dass diese zum Wochenende abgeklungen ist. Unser Ziel ist natürlich, auch dieses Heimspiel zu gewinnen“, betont Fabrice Voigt.
Der 26:24-Sieg der Bergischen Panther am vergangenen Wochenende gegen den TuS 82 Opladen hat für beste Stimmung bei den Panthern gesorgt. Mit 3:1-Punkten aus den beiden Auftaktpartien kann man von einem gelungenen Start sprechen.
Ferndorf muss am Ende der Saison weit oben stehen, wir nicht. Wir wissen, dass die Trauben dort besonders hoch hängen, aber wir fahren nicht nur zum Duschen nach Ferndorf
Noch erfolgreicher ist allerdings der TuS Ferndorf gestartet. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, handelt es sich bei Ferndorf doch um ein Profi-Team. „Die müssen am Ende der Saison weit oben stehen, wir nicht. Daher haben wir diesen Druck nicht. Wir wissen natürlich, dass die Trauben dort besonders hoch hängen, aber wir fahren nicht nur zum Duschen nach Ferndorf“, stellt Panther-Coach Marcel Mutz fest. „Wir wollen die Euphorie aus dem Opladen-Spiel mitnehmen, arbeiten daran, Fehler abzustellen und wollen dann am Samstag mit Emotionen unsere Leistung in dieser tollen Halle abrufen. Gelingt uns das, könnte durchaus etwa für uns drin sein.“
Jens-Peter Reinarz wird wahrscheinlich nur als Co-Trainer anwesend sein; Henning Padeken fehlt, dafür kommt David Bleckmann zurück.

