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„Sowas von schlecht“Magath redet sich wegen Tuchel in Rage

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Im „Doppelpass“ spricht Felix Magath.

Felix Magath blickte im „Doppelpass“ kritisch auf das verlorene englische Halbfinale bei der WM 2026.

Felix Magath hat sich im „Doppelpass“ in Rage geredet und auch deutliche Kritik an Thomas Tuchel geäußert.

Ähnlich atemlos wie im Spiel um Platz drei der WM 2026 zwischen Frankreich und England (4:6) am Vorabend ging es am Sonntag (19. Juli) auch im „Doppelpass“ bei Sport1 zu. Besonders Stargast Felix Magath (72) redete sich immer wieder in Rage.

Der dreimalige Meister-Trainer wollte sich bei der Analyse des englischen WM-Abschneidens kaum beruhigen, arbeitete sich an mehreren Kritikpunkten und vor allem auch an Coach Thomas Tuchel (52) ab.

Felix Magath deutlich: „Nicht unbedingt sein Freund“

„Tuchel gehört zu der Generation Trainer, die halt selbst ein Spiel gewinnen wollen. Die wollen nicht die Spieler gewinnen lassen, sondern die Trainer sollen das Spiel gewinnen, und dementsprechend coacht er. Insofern bin ich nicht unbedingt sein Freund“, legte Magath gleich mal los mit Generalkritik an Tuchel, dem er in der Bundesliga sechsmal gegenübergestanden hatte (zwei Siege, drei Remis, eine Niederlage).

Anschließend hob Magath zwar hervor, dass Tuchel unter dem Strich für eine erfolgreiche WM gesorgt habe und die massive Kritik aus England in dieser Form nicht angemessen sei. Er selbst kam aber auch auf das Halbfinale zu sprechen, bei dem sich Tuchel seiner Meinung nach eklatant vercoacht habe.

Bezeichnend sei für ihn der 1:1-Ausgleich gewesen, bei dem Enzo Fernández (25) nach einer Ecke aus 20 Metern freistehend abschließen konnte, weil von allen elf Engländern im Strafraum keiner den Raum vor dem Strafraum im Blick hatte.

„Das war für mich sowas von falsch, sowas von schlecht, sowas von miserabel, ich kann es gar nicht erklären“, tobte der Disziplin-Fanatiker: „Da hätte ich einen Herzanfall gekriegt, da draußen.“

Als Moderator Jochen Stutzky (45) scherzte, dass seinem erregten Gast dieses Schicksal nun in der Sendung drohe, schimpfte Magath weiter: „So eine schlimme Situation, dass kein Mensch diesen Raum kontrolliert. Da würde ich jeden Trainer rausschmeißen, wenn ich irgendwo Verantwortung hätte.“

Komplette Einigkeit herrschte in der Runde allerdings nicht, zumal fraglich sein dürfte, wie schnell Tuchel mitten im Spiel bei einer einzelnen Situation binnen Sekunden hätte eingreifen sollen. Nach der kurzen Ecke war der Ball schließlich bereits im Spiel und die Möglichkeit für den Trainer, sich bemerkbar zu machen, kaum vorhanden.

Stefan Effenberg (57) hob bei der Szene des Ausgleichstreffers daher auch die Eigenverantwortung der Spieler hervor, die deutlich aufmerksamer hätten verteidigen müssen. Steffen Freund (56) warf ein: „Das ist nämlich zu einfach, Thomas Tuchel nur die Schuld zu geben.“