Die Edmonton Oilers haben am Samstagabend (17. Oktober) in Salt Lake City die Utah Mammoth mit 6:2 besiegt und ihren starken Saisonstart fortgesetzt. Superstar Connor McDavid glänzte mit fünf Scorerpunkten. Der emotionale Höhepunkt der Partie war jedoch eine heftige Schlägerei im ersten Drittel, in die auch Leon Draisaitl indirekt verwickelt war.
Bereits in der vierten Minute, beim Stand von 3:0 für Edmonton, ließen Trent Frederic und Jack McBain plötzlich die Handschuhe fallen. Der Fight war die direkte Antwort auf einen harten Crosscheck McBains gegen Draisaitl im Hinspiel wenige Tage zuvor in Edmonton.
Trent Frederic rächt Leon Draisaitl: Spektakulärer Kampf bei Oilers-Sieg
Bei dem wilden Eishockey-Kampf gingen beide Spieler hart zu Werke. Frederic landete mehrere starke Uppercuts, wodurch McBains Helm davonflog. Schließlich griffen die Schiedsrichter ein und beendeten den Kampf. Die beiden NHL-Profis erhielten jeweils eine Fünf-Minuten-Strafe.
Kaum war der Kampf vorbei, eilte der gebürtige Kölner als Erster zu seinem Teamkollegen. Der deutsche Star klatschte ihm ab und gratulierte ihm demonstrativ. Auch die anderen Oilers-Spieler auf der Bank waren begeistert. Dieser Einsatz für den Teamkameraden kam in der Kabine bestens an. Auch die Fans auf den Rängen in Utah waren aus dem Häuschen.
Edmonton Oilers gut in die NHL-Saison gestartet
Sportlich dominierte Edmonton das Spiel. McDavid erzielte zwei Tore und bereitete drei vor. Draisaitl steuerte ein Tor und einen Assist bei. Weitere Treffer kamen von Zach Hyman, Mathieu Joseph und Kasperi Kapanen. Tristan Jarry hielt 26 Schüsse.
Nach acht Spielen stehen die Oilers, die in den letzten Playoffs enttäuschten und früh ausschieden, bei 6-1-1 und sind auswärts weiterhin ungeschlagen. In der Western Conference liegen die Oilers damit auf Rang zwei.
Der wilde Kampf zwischen Frederic und McBain wird als einer der härtesten der jungen Saison gehandelt und gilt als klares Zeichen der Teamsolidarität. (mbr)

