Fenerbahçe qualifiziert sich nach 18 Jahren wieder für die Champions League – doch der Jubel in Lyon wird von Schlägereien und einem Angriff auf Matteo Guendouzi überschattet.
Chaos nach AbpfiffSpieler von Lyon und Fenerbahçe liefern sich wilde Jagdszenen

Fenerbahçe qualifiziert sich nach 18 Jahren wieder für die Champions League – doch der Jubel in Lyon wird von Schlägereien und einem Angriff auf Matteo Guendouzi überschattet.
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Nach dem 2:1-Auswärtssieg von Fenerbahçe Istanbul gegen Olympique Lyon im Rückspiel der Champions-League-Play-offs kam es zu tumultartigen Szenen. Der türkische Klub qualifizierte sich mit einem Gesamtergebnis von 3:2 erstmals seit 18 Jahren für die Gruppenphase. Doch die Freude wurde von Rangeleien und einem Angriff überschattet.
Aktuelle Aufnahmen zeigen, wie Matteo Guendouzi nach dem Abpfiff seinen Jubel auslebte. Daraufhin gingen Lyon-Spieler auf den Franzosen los. Fenerbahçe-Profis schützten ihren Teamkollegen und agierten dabei wie Sicherheitskräfte. Als Guendouzi in Richtung Spielertunnel ging, wurde er Opfer eines fliegenden Tritts.
Guendouzi von Lyon-Spieler und Personal attackiert
Der Angreifer – Berichten zufolge ein Mitglied des Lyon-Stabs oder ein Zuschauer – wurde von Fenerbahçe-Spielern, darunter Torhüter Ederson, zurückgedrängt. Im Tunnel entbrannte eine allgemeine Schlägerei zwischen Spielern und Betreuern beider Seiten.
Fenerbahçe Istanbul steht erstmals seit 15 Jahren wieder in der Champions League und hat sich eines der vier letzten Tickets für die Ligaphase der Königsklasse gesichert. Nach dem 1:1 im Hinspiel holten die Türken bei Olympique Lyon ein 2:1.
Istanbul und Lyon hatten sich in einem intensiven Hinspiel 1:1 getrennt, in Frankreich brachte ein Doppelschlag die Gäste auf den richtigen Weg. Vedat Muriqi und Archie Brown trafen in der 24. und 28. Minute für Fenerbahçe, der Anschlusstreffer durch Malik Fofana (61.) war zu wenig für Olympique. Bitte für Lyon: Gleich zweimal wurde danach das vermeintliche 2:2 vom VAR einkassiert. Nach Schlusspfiff kam es zwischen Spielern beider Mannschaften zu Rangeleien. (red)
