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Unerwartetes EndeTennis-Rüpel verliert erneut die Nerven und sorgt für Eklat

2 min
Daniil Medvedev schlägt eine Vorhand.

Ist bekannt für seine Ausraster: Daniil Medwedew

Bei den China Open in Peking endete das Halbfinale zwischen Novak Djokovic und Daniil Medwedew abrupt.

Das Halbfinale der China Open zwischen Novak Đoković und Daniil Medwedew endete am Montag mit einem Eklat. Der Serbe führte bereits mit 7:5 und 5:3, als der Russe disqualifiziert wurde. Ein Ball, den Medwedew nach einem Punkt gespielt hatte, traf einen Zuschauer in der ersten Reihe.

Daraufhin entschieden der Stuhlschiedsrichter und der Supervisor auf Disqualifikation. Ein gefährlicher oder unsachgemäßer Ballschlag, der einen Zuschauer trifft, gilt laut ATP-Regeln als schwerwiegender Regelverstoß.

Daniil Medwedew trifft Zuschauer mit Tennisball

Medwedew zeigte sich betroffen. „Es tut mir furchtbar leid für ihn. Ich hoffe, dass es ihm gut geht. Das ist das Wichtigste“, sagte der 30-Jährige. Er betonte, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe und er den Ball nicht aus Wut, sondern instinktiv gespielt habe, um ihn im Spielfeld zu halten.

Djokovic äußerte ebenfalls Verständnis. Er selbst war 2020 bei den US Open in einer ähnlichen Situation disqualifiziert worden, als er einen Linienrichter traf. „Es ist ein Schock. Ich fühle mit Daniil und hoffe, dass der Zuschauer nicht schwer verletzt ist“, erklärte der Serbe.

Novak Djokovic zeigt Verständnis für Daniil Medwedew

Der 24-fache Grand-Slam-Sieger bleibt in Peking ungeschlagen und steht zum siebten Mal im Finale. Damit verbessert er seinen Rekord in der chinesischen Hauptstadt auf 33:0. Im Finale trifft er auf den Australier Alex de Minaur, der nach dem Aufgeben von Hubert Hurkacz ebenfalls vorzeitig ins Endspiel einzog.

Für Medwedew hat die Disqualifikation neben dem sportlichen Ausscheiden auch finanzielle und rankingbezogene Folgen. Er verliert Preisgeld und Punkte aus dem Turnier.

Es war nicht der erste unrühmliche Ausraster von Medwedew. Mit seinem Münzwurf in Richtung des Schiedsrichterstuhls in Wimbledon 2017, seinem unmöglichen Verhalten bei den US Open 2025 und einem Wutausbruch beim Laver Cup 2024 hat der umstrittene Tennisprofi in der Vergangenheit bereits oft für Aufsehen gesorgt. (mbr)