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WaffenlieferungenUkrainischer Club fordert WM-Ausschluss von iranischer Nationalelf

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Sergej Palkin Shakhtar imago 251022

Shakhtar-Generaldirektor Sergiy Palkin (Archivbild)

Donezk – Der Generaldirektor des ukrainischen Fußballvereins FC Shakhtar Donezk fordert den Fußballweltverband FIFA auf, die Nationalmannschaft des Iran von der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar im Winter auszuschließen. Stattdessen sollte die Nationalmannschaft der Ukraine teilnehmen, forderte Sergiy Palkin.

„Während die iranische Führung Spaß daran haben wird, ihre Nationalmannschaft beim World Cup spielen zu sehen, werden Ukrainer von iranischen Drohnen und iranischen Raketen getötet“, begründete Palkin seine Forderung. „Fast 250 solcher Drohnen haben bereits friedliche Städte in der Ukraine angegriffen.“

Russland und Iran leugnen Waffenlieferungen

Die Waffen, die von Russland gegen die Ukraine eingesetzt werden, seien von der iranischen Führung geliefert worden und iranische Ausbilder hätten russische Militärs trainiert, führte Palkin aus. Mit diesen Waffen seien ukrainische „Häuser, Museen, Universitäten, Büros, Sportplätze und Spielplätze“ zerstört und Ukrainer getötet worden.

Sowohl Russland als auch der Iran bestreiten bisher, dass Waffen von Teheran an Moskau geliefert worden seien. Die US-Regierung erklärte jedoch in der letzten Woche, es gebe Beweise für eine Betätigung von iranischen Truppen auf der ukrainischen Halbinsel Krim.

Shakhtar-Chef fordert „internationale Gemeinschaft“ zum Iran-Ausschluss auf

Dennoch fordert der FC Shakhtar die FIFA und „gesamte internationale Gemeinschaft“ auf, den Iran von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft wegen der „direkten Beteiligung an Terroranschlägen auf Ukrainer“ sofort auszuschließen. Der dadurch frei werdende Platz sollte mit der ukrainischen Nationalmannschaft aufgefüllt werden, fordert der ukrainische Verein.

Eine solche Entscheidung wäre „historisch und sportlich“ begründbar, erklärte Palkin in seiner Mitteilung. „Ich fordere alle auf, sich dem Druck auf die Fußballbürokratie anzuschließen.“ Man könne sich nicht hinter der „leeren These“ eines unpolitischen Sports verstecken. „Die Teilnahme von Terroristen an der WM zu ermöglichen, ist Politik. Es ist an der Zeit, einer solchen Politik ein Ende zu setzen.“

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Über eine Reaktion des Weltverbands auf die Forderung ist bisher nichts bekannt geworden. Die FIFA hatte die russische Nationalmannschaft jedoch bereits im Frühjahr des Jahres von der WM in Katar ausgeschlossen. Moskau hatte gegen die Entscheidung zunächst Einspruch eingelegt, diesen dann jedoch zurückgezogen. Die WM findet also ohne Russland statt – aber nach aktuellem Stand mit der Nationalmannschaft des Iran. (das)