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Meilenstein für rahm und die BrancheInnovative und individuelle Versorgung

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Das rahm Technologie- & Innovationscenter ist ein Ort, an dem moderne Technologien, handwerkliche Präzision und interdisziplinäre Zusammenarbeit ineinandergreifen.

Im April eröffnete das rahm Technologie- & Innovationscenter in Troisdorf seine Türen. Damit hat rahm nicht nur Raum für ganzheitliche und innovative Versorgungen geschaffen, sondern auch neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit ÄrztInnen, TherapeutInnen, Netzwerkpartnern und Pflegeinstitutionen eröffnet.

Deshalb feierte rahm am 25. Juni 2026 gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus der Gesundheitsbranche diesen Meilenstein und die Möglichkeiten, Versorgung noch ganzheitlicher zu gestalten und enger miteinander abzustimmen.

Geschäftsführerin Meike Rahm eröffnete die Veranstaltung mit persönlichen Worten zur Entstehung. Was 2020 als Vision begonnen hatte, ist heute Realität geworden: ein Ort, an dem moderne Technologien, handwerkliche Präzision und interdisziplinäre Zusammenarbeit ineinandergreifen.

Minister vor Ort

Auch Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Troisdorfs Bürgermeister Alexander Biber würdigten in ihren Grußworten die Bedeutung innovativer Versorgungskonzepte und die Relevanz des neuen TICs für die Gesundheitsbranche. Alexander Biber begleitete bereits 2024 den Spatenstich, der den Bau einläutete, und betonte schon damals die Bedeutung für den Standort Troisdorf.

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (M.), ließ sich die Eröffnung nicht entgehen.

Wie sich Versorgung in Zukunft verändern wird und welche Chancen moderne Technologien dabei bieten, stand anschließend im Mittelpunkt des Impulsvortrags von Prof. Dr. med. Tobias Gantner, Experte für Zukunftsmedizin, Digital Health und Innovationsmanagement. Dabei wurde deutlich: Innovative Versorgung braucht nicht nur technische Entwicklungen, sondern vor allem neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Medizin, Therapie und Hilfsmittelversorgung.

Ein Ort, an dem ganzheitliche Versorgung neu gedacht wird.
Marco Hammerstein, CEO rahm GmbH

Besonders intensiv wurde dieser Gedanke in der anschließenden Podiumsdiskussion „Wie sorgt Qualität für Kostenersparnis in der Gesundheitsversorgung?“ erörtert. Gemeinsam sprachen der Direktor für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn, Univ.-Prof. Dr. med. Dieter C. Wirtz, der Präsident des Bundesinnungsverbands für Orthopädie-Technik Alf Reuter, rahm Orthopädietechnik-Meister und Paralympics-Champion Markus Rehm sowie rahm CEO Marco Hammerstein über die Bedeutung qualitativ hochwertiger Versorgung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Investition in individuell angepasste Hilfsmittelversorgung nicht nur zur Lebensqualität von Menschen beitragen kann, sondern langfristig die Gesundheitsbranche entlastet.

Im Anschluss wurde es emotional. Einen besonders persönlichen Einblick bot das Gespräch zwischen der vierfach amputierten rahmheldin Ramona und Lutz Klasen, rahm Geschäftsbereichsleiter Technische Orthopädie. Ramonas Versorgungsteam begleitete sie vom Krankenbett bis zum heutigen Tag, versorgte sie mit modernen Arm- und Beinprothesen und ging stets auf ihre persönlichen Herausforderungen und Bedürfnisse ein. In interdisziplinärer Zusammenarbeit entwickelten die ExpertInnen Lösungen, die genau zu ihrem Leben passen. Damit steht Ramona heute trotz Amputation wieder mitten im Leben.

Strahlende Gesichter bei der offiziellen Eröffnung.

Ein weiterer emotionaler Moment des Abends war die offizielle Umbenennung des bisherigen Iltiswegs, an dem das TIC entstanden ist, in die Josef-Rahm-Straße. Damit würdigen rahm und die Stadt Troisdorf den Unternehmensgründer Josef Rahm, dessen Vision und Vorarbeit die Entwicklung des Technologie- & Innovationscenters erst möglich gemacht haben.

Beim anschließenden Abendprogramm im rahm café wurde der Austausch in entspannter Atmosphäre fortgesetzt. Die Gespräche des Abends machten deutlich, wie groß das gemeinsame Interesse an neuen Versorgungskonzepten, innovativen Technologien und stärker vernetzter Zusammenarbeit in der Gesundheitsbranche ist.

Mit dem Technologie- & Innovationscenter hat rahm dafür die passenden Voraussetzungen geschaffen: für Austausch, Wissenstransfer und eng mit ÄrztInnen, TherapeutInnen und Netzwerkpartnern abgestimmte Versorgungskonzepte, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Ohne Hilfsmittel wäre ich längst in einer Pflegeeinrichtung.
rahmheldin Sabrina Klabunde (Infantile Zerebralparese)

Wie moderne Hilfsmittel Menschen ein Stück Alltag zurückgeben können

Wieder mittendrin: Für viele Menschen sind ein Spaziergang, der Weg zur Arbeit oder das Spielen mit den eigenen Kindern selbstverständlich. Nach neurologischen Erkrankungen oder Unfällen können genau diese Momente plötzlich zur Herausforderung werden. Umso wichtiger sind Versorgungen, die nicht nur Hilfsmittel bereitstellen, sondern Menschen dabei unterstützen, wieder aktiver am Leben teilzunehmen.

Genau hier setzt rahm an. Zwischen Köln und Bonn hat der Gesundheitsdienstleister in Troisdorf das neue Technologie- & Innovationscenter (TIC) eröffnet. Ein Ort, an dem Hilfsmittelversorgung neu gedacht wird – ganzheitlich, innovativ und stets nah am Menschen.

Das Publikum lauschte den Ausführungen auf dem Podium aufmerksam.

Denn bei der Hilfsmittelversorgung geht es darum, Menschen wieder mehr Teilhabe am Leben zu ermöglichen – sei es beim Gehen, bei der Rückkehr in den Beruf oder bei alltäglichen Momenten mit Familie und Freunden. Deshalb berücksichtigt rahm persönliche Ziele, Herausforderungen und Wünsche und lässt diese in individuelle Versorgung einfließen. Damit sollen Menschen dabei unterstützt werden, wieder selbstbestimmter durch den Alltag zu gehen und Aktivitäten nachzugehen, die ihnen wichtig sind.

Neurologische Versorgung: Von Exoskeletten über funktionelle Elektrostimulation bis hin zu neuroorthopädischen Hilfsmitteln: Im TIC werden Menschen mit neurologischen Erkrankungen mit den passen Lösungen versorgt, die helfen können, Funktionsausfälle zu kompensieren und mehr Selbstständigkeit zu erlangen.

Prothetik: Im TIC entstehen Prothesenversorgungen, die auf die persönlichen Mobilitätsziele der Betroffenen abgestimmt werden. Moderne Prothesentechnologien und funktionelle Tess ermöglichen eine Versorgung, die den Anforderungen von Alltag, Beruf und Freizeit gerecht wird.

Digitale Orthopädie: Mit 3-D-Scans, digitaler Modellierung und 3-D-Druck entstehen Orthesen, die besonders präzise angepasst werden können. Besonders bei komplexen Versorgungen eröffnen digitale Fertigungsverfahren Möglichkeiten, die mit konfektionierten Lösungen oft nicht erreichbar sind.

Unser Ziel ist es, Menschen nicht nur zu versorgen, sondern sie ein Stück auf ihrem Weg zurück n ein aktives Leben zu begleiten.
Meike Rahm, Geschäftsführerin rahm GmbH

Im Detail

  1. 8.000 qm für Innovation und individuelle Versorgung.
  2. Tageslichtkabinen mit Platz für Angehörige oder Pflegekräfte.
  3. Werkstätten mit eigener Hilfsmittelfertigung direkt vor Ort.
  4. Trainingsbereiche, in denen Hilfsmittel umfassen getestet werden können.
  5. Innovationswelt mit interaktiver Ausstellung über moderne Versorgung.

Gemeinsam für die Gesundheitsversorgung von morgen

Wir schaffen Lebenswerte: rahm versteht sich nicht nur als Sanitätshaus, sondern als ganzheitlicher Gesundheitsdienstleister mit einem breiten Versorgungsspektrum. Gegründet 1948 umfasst das Unternehmen nun 48 Filialen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, darunter zehn Filialen in Köln.

Unter dem Leitspruch „Wir schaffen Lebenswerte“ verfolgen Geschäftsführerin Meike Rahm und CEO Marco Hammerstein das Ziel, Menschen mehr Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen und an den steigenden Anforderungen der Gesundheitsbranche zu wachsen.

Infos und Kontakt

rahm GmbH

Technologie- & Innovationscenter

Josef-Rahm-Straße 2, 53842 Troisdorf-Spich

Tel. 0 22 41/908-111

www.rahm.de