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Projekt Singpause1.000 Grundschüler als Stars der Kölner Philharmonie

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1.000 Kölner Grundschülerinnen und -schüler sitzen in den Rängen der Kölner Philharmonie und singen, auf der Bühne stehen vier Singleiterinnen.

Abschlusskonzert des Projekts „Singpause“ in der Kölner Philharmonie mit 1.000 Kölner Grundschülerinnen und -schülern.

Kölner Schulprojekt bringt Bildungsgerechtigkeit - „wir helfen e.V.“ unterstützt die musikalischen Lernpausen.

Die Stimmen von rund 1.000 jungen Sängerinnen und Sängern füllten die Kölner Philharmonie beim diesjährigen Abschlusskonzert der Aktion „Singpause“, die von „wir helfen“ gefördert wird: Gemeinsam sangen die Kinder in dem rund einstündigen Konzert die Lieder, die sie während des Schuljahres in ihren Klassen einstudiert hatten – das bunte Programm reichte von „Meine Bieber haben Fieber“ über „Die alte Moorhexe“ bis zu „Der Zauberer Korinthe“.

Dabei standen die Grundschulchöre nicht auf dem Podium, sondern füllten weite Teile des Zuschauerraums, während die Eltern in den oberen Rängen der Philharmonie Platz fanden. Angeleitet wurden sie von vier der insgesamt zwölf Singleiterinnen und Singleiter, die in den vergangenen Wochen und Monaten mit den Grundschülern während der regelmäßigen Besuche in den Klassen nicht nur die Lieder eingeübt hatten, sondern vor allem auch Stimm- und Gehörbildung betrieben und Rhythmische Schulung durchgeführt hatten.

Der Kölner Verein wünscht sich dauerhafte Unterstützung der Stadt

Durch das Programm führte Gisbert Brandt, ehemaliger Lehrer an der Domsingschule und langjähriger Verfechter der Ward-Methode, eine spezielle Form der Musikvermittlung, die bei Kindern in erster Linie Freude und Begeisterung für das Singen und Musizieren wecken soll. Begleitet wurden die Stimmen von der blendend aufgelegten Singpause-Band unter der Leitung von Maria Krebs.

„Musik macht glücklich“, fand auch Bürgermeisterin Derya Karadag, die zusammen mit ihrer Kollegin Teresa De Bellis-Olinger die Stadt vertrat. Auch Alt-Oberbürgermeisterin Henriette Reker zählte zu den Zuschauerinnen und Zuschauern. Der Verein Singpause wünscht sich eine dauerhafte Unterstützung durch die Stadt, sagte der neue Vorsitzende, der ehemalige Domkapellmeister Eberhard Metternich.

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Zur Zeit belaufe sich der Finanzbedarf auf rund 150.000 Euro pro Jahr, die vor allem durch Spenden und Fördermittel verschiedener Unterstützer zusammenkommen. Schließlich, so Metternich, wolle man durchaus noch mehr Schulen mit ins Programm aufnehmen – vor allem auch aus den rechtsrheinischen Stadtteilen.