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Interview

„wir helfen“ intern
Svenja Hein ist neue Social-Media-Reporterin

3 min

Die Kölner Moderatorin und Journalistin Svenja Hein.

Die Kölner Moderatorin und Journalistin Svenja Hein berichtet ab sofort auf Instagram über die Arbeit von wir helfen e.V. Zehn Fragen an das neue Insta-Gesicht des Hilfsvereins des Kölner Stadt-Anzeiger für Kinder in Not.

Liebe Svenja, beschreibe Dich bitte mit drei Worten…

... authentisch, verrückt, gewissenhaft.

... und mit welchen drei Worten würden Dich Deine Freunde charakterisieren?

Warum nicht meine Freunde selbst fragen? Das waren ihre Antworten: Ehrgeizig, empathisch, liebevoll, herzlich, lustig, felsenfest-loyal, kölsch-herzig, redselig, charismatisch, gewitzt, offenherzig.

Was machst Du, wenn du nicht gerade für wir helfen eV unterwegs bist?“

Beruflich: On Air, im Stadion oder auf Bühnen moderieren. Privat: Fußball schauen (Come on, FC!), meinen Freunden Reels senden oder sie auf einen Kaffee oder ein Kölsch treffen.

Was hat Dich dazu bewogen, Dich für Kinder in Not zu engagieren – gab es einen bestimmten Moment oder eine Geschichte, die dich besonders berührt hat?

Kein Kind kann etwas für sein Schicksal. Du und ich, wir hatten vielleicht nur verdammtes Glück, in welch gute Verhältnisse wir hineingeboren wurden. Allein der Fakt, zu wissen, dass es bei uns in Köln Kinder gibt, die kein Dach über dem Kopf haben, zerreißt mir das Herz. Deshalb möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass es weniger Kinder und Jugendliche in Not gibt. Neben all dem Spökes, den ich manchmal am Mikro erzähle, freue ich mich, meine Stimme auch für ein so wichtiges Thema einsetzen zu dürfen.

Du bist das neue Instagram-Gesicht von „wir helfen“. Was genau ist Deine Aufgabe, anders gefragt: Was erwartet die Community, wenn sie Dir auf diesem Kanal folgt?

Ich möchte zeigen, welche Projekte der Hilfsverein unterstützt und wo überall Missstände bei uns in Köln und der Region herrschen - ehrlich, authentisch und unverblümt. Weil wir zum Großteil mit Kindern arbeiten, springe ich als Gesicht und Stimme dort ein, wo wir die Kamera nicht draufhalten können und möchten. 

Was ist Deine Hauptmotivation als Instagram-Gesicht von „wir helfen?“

Am liebsten würde ich erreichen, dass die ganze Welt von der Arbeit von „wir helfen“ erfährt. Diese wichtige Arbeit hat jede Bühne der Welt verdient. Gemeinsam mit wir helfen möchte ich aufklären, damit wir alle nicht die Augen verschließen vor Problemen, die direkt vor unserer Haustür oder vielleicht sogar in der Wohnung nebenan herrschen.

Was hat dich bei Deiner bisherigen, kurzen, Arbeit für „wir helfen“ am meisten überrascht – im Guten wie im Herausfordernden?

Weil es in den Videos fast nur um Kinder und Jugendliche geht, die benachteiligt oder unverschuldet in Not geraten sind, ist es oft schwer, diese sowie die Arbeit und die Projekte dahinter zu filmen. Wir möchten sie ja nicht bloßstellen. Das macht die Arbeit oft komplizierter, motiviert mich aber dazu, davon zu erzählen, was wir weder filmisch noch fotografisch zeigen können.

Was macht„ wir helfen“ für Dich so besonders?

Der Verein hat keine Verwaltungskosten, die trägt der Verlag M. DuMont Schauberg, so dass 100 Prozent der Spenden direkt in die geförderten Projekte fließen, das finde ich sehr beachtlich. Besonders schön finde ich außerdem, dass sich alle Projekte selbst um eine Förderung bewerben können.

Wenn Du Dir eine einzige Sache wünschen könntest, die „wir helfen“ für Kölner Kinder erreichen soll – was wäre das?

Unbeschwertheit. Ich hatte, wie gesagt, das Glück, in behüteten und unbeschwerten Verhältnissen aufzuwachsen. Mittlweweile weiß ich, das es nicht selbstverständlich ist, aber genau das wünsche ich mir für alle Pänz- am liebsten nicht nur in Köln und der Region, sondern auf der ganzen Welt!

Wenn jeder Mensch in und um Köln eine Sache über „wir helfen“ wissen sollte – was wäre das?

Dass jeder gespendete Cent genau dort ankommt, wo er dringend benötigt wird. Und jeder Cent macht einen Unterschied. Wir sind mehr als eine Million Menschen allein in Köln, wenn jeder und jeder nur noch einen Cent übrig hat, kann der viel bewirken.


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