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Anbieter von StromgeneratorenKölner Deutz AG kauft in Brasilien zu

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Stromgeneratoren von Maxi Trust Power

Der brasilianische Hersteller von Gas- und Dieselgeneratoren gehört zu den führenden Anbietern in Brasilien und Lateinamerika.

Der Kölner Motorenbauer expandiert mit seinen Stromgeneratoren nach Lateinamerika. Übernahme kostet mittleren zweistelligen Millionenbetrag. 

Deutz baut sein Geschäft mit Stromgeneratoren weiter aus. Nach der Übernahme der deutschen Frerk Aggregatebau GmbH und von Blue Star Power Systems in den USA haben die Kölner diesmal den lateinamerikanischen Markt im Visier. Der Motorenbauer übernimmt dafür das Unternehmen Maxi Trust Power. Die Brasilianer gehören laut Unternehmensangaben zu den führenden Anbietern von Gas- und Dieselgeneratoren in ihrem Heimatmarkt und der gesamten Region. Deutz lässt sich den Zukauf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag kosten, betont aber, dass Maxi Trust Power bereits heute profitabel ist und Umsätze von rund 40 Millionen Euro erwirtschaftet.

Deutz Energy soll globaler Anbieter für Notstromgeneratoren werden

Die Ambitionen der Kölner sind indes weit größer. „Die Übernahme von Maxi Trust Power ist ein weiterer Meilenstein, um Deutz Energy als globalen Anbieter für Notstromversorgung zu positionieren“, erklärt Vorstandschef Sebastian Schulte. Lösungen für eine dezentrale Energieversorgung gehören zu den Säulen, auf denen Deutz seine Wachstumsstrategie aufgebaut hat.

Der Geschäftsbereich profitiert derzeit von einer Reihe von Treibern. „Egal ob schwankungsanfällige erneuerbare Energien, veraltete Stromnetze oder jederzeit laufende Rechenzentren“, zählt Schulte auf. Die Nachfrage nach Notstromanlagen wachse weltweit zweistellig. Bis 2030 will das Unternehmen die Sparte aus eigener Kraft und durch Zukäufe auf ein Umsatzvolumen von 500 Millionen Euro ausbauen. „Mit Maxi Trust Power ergänzen wir unser Portfolio um ein weiteres wachstumsstarkes, innovatives und kundenorientiertes Unternehmen“, ergänzt David Evans, CEO der Einheit Deutz Energy.

Wachstumstreiber kritische Infrastruktur

Das Know-how des Unternehmens bei kritischer Infrastruktur werde auch in Brasilien ein deutlicher Wachstumstreiber sein. Im Zusammenspiel mit den beiden Zukäufen in Europa und den USA verfüge das Unternehmen nun über ein global skalierbares Angebot, so das Unternehmen. Deutz kann damit international tätige Unternehmen mit den jeweiligen Partnern vor Ort aus einer Hand bedienen. Besonders in Kombination mit der erst im Februar dieses Jahres abgeschlossenen Übernahme des deutschen Notstromspezialisten Frerk Aggregatebau sieht Deutz „enorme Synergiepotentiale“. „Wir kombinieren unser Produkt- und Engineering-Know-how mit der starken lokalen Marktpräsenz von Maxi Trust Power“, führt Evans aus. Das eröffne Wachstumspotenziale in einem „dynamisch wachsenden Markt für Rechenzentren in Brasilien und Lateinamerika“.

Deutz hatte sich erst zum Jahresanfang eine neue Organisationsstruktur mit fünf Business Units gegeben. Neben das klassische Motorengeschäft, das noch immer den Kern des Unternehmens ausmacht, treten nun nach außen hin sichtbar die Einheiten Verteidigung und Energielösungen, mit denen Deutz sich auf angrenzende Boom-Märkte verbreitert.

Anleger reagierten auf die Bekanntmachung der Übernahme von Maxi Trust Power verhalten. Deutz-Papiere bewegten sich kaum verändert und folgten am Donnerstag damit der allgemeinen Markttendenz. Der Börsenwert der Deutz AG hat sich im letzten Jahr in Reaktion auf die ambitionierte Wachstumsstrategie aber bereits positiv entwickelt. Gegenüber dem Jahresanfang 2025 hat der Unternehmenswert in etwa um das Anderthalbfache zugelegt.