Die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme des Leverkusener Konzerns Covestro steigt. Die Aufsichtsräte haben eine wegweisende Entscheidung getroffen.
Arabischer InvestorCovestro-Vorstand zu Übernahme-Gesprächen bereit

Covestro-Zentrale
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In die Übernahme-Pläne für den Leverkusener Chemie- und Werkstoffhersteller Covestro ist neue Dynamik gekommen. Wie der Konzern am späten Freitagabend auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ mitteilte, sei der Vorstand zu Gesprächen bereit.
Wörtlich hieß es auf Anfrage: „Der Vorstand der Covestro AG hat heute beschlossen, im Hinblick auf das von der Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc) bekundete Interesse an Covestro ergebnisoffene Gespräche mit Adnoc aufzunehmen.“
Covestro-Vorstand zu Übernahme-Gesprächen mit Adnoc bereit
Ob, in welcher Form und zu welchen Konditionen eine Vereinbarung zustande komme, sei offen. „Trotz der gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen in unserer Branche sind wir optimal positioniert, um in hochattraktiven Industrien mit stabilen, langfristigen Wachstumstrends nachhaltig substanzielle Werte zu schaffen“, sagte Covestro-Chef Markus Steilemann.
Der Ölriese aus Abu Dhabi soll rund 11,5 Milliarden Euro für den Dax-Konzern bieten. Seit Wochen wird über eine Übernahme des Kunststoffkonzerns Covestro durch Adnoc aus Abu Dhabi spekuliert. Gerüchte, dass der Aufsichtsrat über Gesprächsangebote am Freitag beraten wollte, hielten sich hartnäckig. Adnoc ist ein staatseigener Ölkonzern aus Abu Dhabi.
Das Interesse von Adnoc an unserem Unternehmen unterstreicht unsere starke Position als einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Kunststoffen.
Eine Vereinbarung bedürfte neben der Einigung auf die kommerziellen und rechtlichen Transaktionsparameter auch der Zustimmung der jeweiligen Gremien der Unternehmen und der Freigabe durch die zuständigen Behörden.
„Das Interesse von Adnoc an unserem Unternehmen unterstreicht unsere starke Position als einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Kunststoffen und als Vorreiter auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“, sagte Steilemann weiter.
Covestro beabsichtige derzeit keine weitere Kommunikation zu den Verhandlungen, sofern nicht veränderte Umstände oder Ereignisse dies im Einklang mit den geltenden Offenlegungsvorschriften erfordern.

