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Fahrplanwechel bei der BahnFreie Fahrt zwischen Berlin und Hamburg

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14.06.2026, Berlin: Menschen steigen in den ICE am Berliner Hauptbahnhof und fahren nach Hamburg. Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin ist nach der Generalsanierung seit heute wieder vollständig freigegeben. Foto: Annette Riedl/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Menschen steigen in den ICE am Berliner Hauptbahnhof und fahren nach Hamburg. Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin ist nach der Generalsanierung seit heute wieder vollständig freigegeben. Foto: dpa

Seit Sonntag ist die Verbindung Hamburg-Hannover bis 10. Juli dicht. Mehr Züge zwischen Köln und Sylt ab 11. Juli.

Kleiner Fahrplanwechsel zum Sommer, Freigabe der Strecke Berlin-Hamburg und Sperrung der Verbindung Hamburg-Hannover bis 10. Juli. Das sind die wichtigsten Neuerungen bei der Deutschen Bahn vom Wochenende.

Nach Abschluss der Generalsanierung der 278 Kilometer langen Bahnverbindung zwischen Hamburg und Berlin, auf der seit Sonntag wieder Züge fahren, bittet die Bahn um Geduld. Weil einige Abschnitte der Strecke noch freigegeben werden müssen, muss der Fernverkehr zum Teil langsamer als geplant fahren. Diese Verspätungen können sich auch auf den Regionalverkehr auswirken.

Seit August 2025 hat die Bahn bei der laut DB-InfraGo-Vorstand Philipp Nagl „größten Korridorsanierung innerhalb des bis 2036 geplanten Programms“ 165 Kilometer Gleise erneuert, 249 neue Weichen eingebaut, sechs neue Stellwerke errichtet, weitere 19 und 28 Bahnhöfe modernisiert. Zwischen Hamburg und Berlin sowie den verschiedenen Regionen, die dieser Schienenkorridor miteinander verbindet, fahren in Summe täglich 470 Zugfahrten im Fern-, Regional- und Güterverkehr, darunter 52 direkte Fernverkehrszüge. Die DB bietet während der Sommermonate zunächst drei Züge pro Richtung innerhalb von zwei Stunden an.

Kaum ist das Projekt beendet, geht es auf einer der stärksten belasteten Strecken in Deutschland weiter. Seit Sonntag fahren auf der Verbindung Hamburg-Hannover bis zum 10. Juli keine Züge. Fern- und Güterzüge werden umgeleitet, im Regionalverkehr gilt ein Ersatzkonzept mit Bussen und einzelnen Zugangeboten auf Teilstrecken.

Die Arbeiten laufen bereits seit Anfang Mai und sollen die Qualität auf einer der meistbefahrenen Strecken in Deutschland verbessern. Sie ist wichtig für den Fernverkehr zwischen Nord- und Süddeutschland, für Pendler sowie für den Güterverkehr vom und zum Hamburger Hafen. In einer Qualitätsoffensive will die Bahn damit wichtige Arbeiten bündeln, bevor die Strecke im Jahr 2029 umfassend saniert wird.

Ab 7. September fahren ICE zwischen Köln und Antwerpen

Der kleine Fahrplanwechsel im Sommer  bringt auch Änderungen im Rheinland. Nach dem Ende der Grundsanierung zwischen Köln, Wuppertal und Hagen können Reisende wieder ohne Umsteigen nach Sylt fahren. Donnerstags bis montags wird jeweils ein zweiter Zug pro Richtung von und nach NRW verlängert. Damit sind unter anderem auch Köln, Düsseldorf, weitere Ruhrgebietsstädte, Münster und Bremen häufiger umsteigefrei mit Sylt verbunden. Ab 7. September fahren zwei tägliche ICE-Zugpaare zwischen Köln und Antwerpen, erstmals mit Stopp am Flughafen Brüssel und Anschluss ans ICE-Netz. (mit dpa)