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Rene Benko verurteiltTreffen sich zwei Spezerln vor Gericht

Wegen Betrugs bekommt der Hochstapler René Benko vom Landesgericht Innsbruck zwei weitere Jahre Haft aufgebrummt - Peinlich wird es aber auch für seinen ehemaligen Geschäftsfreund, den langjährigen Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner.

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Rechtsanwalt Norbert Wess (von links nach rechts), der Angeklagte Rene Benko und der Rechtsanwalt Thomas Pillichshammer, alle in dunkelblauen Anzügen mit weißen Hemden und Krawatte, während des zweiten Verhandlungstages im Betrugs- und Konkursverfahren gegen den Signa-Gründer Benko am Landesgericht Innsbruck. Foto: Expa/ Johann Groder/APA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Rechtsanwalt Norbert Wess (l-r), der Angeklagte Rene Benko und Rechtsanwalt Thomas Pillichshammer, aufgenommen während des zweiten Verhandlungstages im Betrugs- und Konkursverfahren gegen den Signa-Gründer Benko am Landesgericht in Innsbruck (Tirol).

Ein Staatsanwalt, der die Anklage in einem der ganz großen Korruptionsprozesse der jüngeren deutschen Rechtsgeschichte vertrat, berichtete, dass der Moment der Wahrheit in Wirtschaftsstrafverfahren immer dann komme, wenn der Delinquent, im Luxus der Chefetage groß geworden, zum ersten Mal die Zelle seiner Untersuchungshaft betrete. René Benko, der größte Luftschlossbauer Tirols, hat diese Lebensphase längst hinter sich gelassen.

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