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Kölner Außenwerber trotzt widrigem MarktStröer verzeichnet Gewinnplus

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Der Sitz des Medienunternehmens Ströer in Köln. (Archivbild)

Aktuell vermarktet Ströer mehr als 7000 großformatige digitale Werbeflächen.

Das Kölner Werbe-Unternehmen Ströer konnte, auf Basis vorläufiger Zahlen, seinen Umsatz 2022 um fast neun Prozent steigern.

Der Kölner Außenwerber Ströer ist trotz getrübter Stimmung auf dem deutschen Werbemarkt nach eigenen Angaben gut ins Jahr 2023 gestartet. Für das erste Quartal werde ein organisches Umsatzwachstum „im mittleren, einstelligen Prozentbereich“ erwartet, sagte Co-Chef Christian Schmalzl am Freitag in Köln.

Zwar liegt die Wachstumsrate deutlich hinter der des Vorjahreszeitraumes, als Ströer den Erlös um fast ein Viertel gesteigert hatte. Seitdem hat sich der Markt aber infolge von hoher Inflation und zunehmender Konsumzurückhaltung stark verändert. Eine Prognose für das Gesamtjahr 2023 gab der Vorstand nicht ab.

Insbesondere durch digitale Außenwerbung: Ströer macht 2022 Milliardenumsatz

Auf Basis vorläufiger Zahlen steigerte Ströer seinen Umsatz 2022 um fast neun Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Vor allem das Geschäft mit digitaler Außenwerbung etwa auf Bildschirmen im Wartebereich an der U-Bahn oder in Bahnhofshallen trieb die Entwicklung voran. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um fünf Prozent auf 541 Millionen Euro.

Als bereinigtes Konzernergebnis vermeldete Ströer ein Plus um ein Prozent auf 172 Millionen Euro. Aktuell vermarktet Ströer mehr als 7000 großformatige digitale Werbeflächen an hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkten wie Straßen und Bahnhöfen in 170 deutschen Großstädten sowie mehr als 40 000 kleinformatige digitale Screens überwiegend im Verkauf. Die endgültigen Zahlen will der Vorstand am 30. März veröffentlichen.