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„WIR im Rheinland“-StudieBargeld in der Region noch immer sehr beliebt

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Bargeld bleibt bei den Menschen in der Region beliebter als Kartenzahlung.

Köln – Wer vor Corona nach skandinavischem Vorbild möglichst viel bargeldlos bezahlen wollte, stieß in vielen Geschäften schnell an Grenzen. Das hat sich mittlerweile deutlich geändert, selbst in vielen Bäckereien und Kiosken kann inzwischen mit der EC-Karte bezahlt werden.

Seit geraumer Zeit gibt es zudem Bestrebungen der Europäischen Union, in Zukunft Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen. Preise würden dann auf volle fünf Cent gerundet. Manche gehen noch weiter und möchten das Bargeld ganz abschaffen.

Wie wichtig ist Bargeld?

Welche Bedeutung hat das Bargeld beim Einkauf für die Menschen in der Region oder zahlt eine Mehrheit heute schon lieber mit Karte?

Das wollten wir von unseren Lesern wissen im Rahmen der ersten großen Wirtschafts- und Verbraucherstudie „WIR im Rheinland“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“ mit Unterstützung der Sparkasse Köln-Bonn und der Kreissparkasse Köln, an der im Januar knapp 14.000 Menschen aus der Region teilgenommen haben.

Nur ein Drittel bevorzugt Kartenzahlung

Dabei zeigt sich, dass die Verbraucher nach wie vor am Bargeld hängen. Auf die Frage, wie kleinere und mittlere Beträge an der Kasse in Geschäften oder im Supermarkt am liebsten bezahlt werden, geben immerhin noch 41 Prozent an, dass sie Bargeld bevorzugen.

Ein Drittel der Befragten bezahlt am liebsten mit Giro- oder Kreditkarte – und zwar ohne die Eingabe eines Pins oder der eigenen Unterschrift. Insgesamt 18 Prozent gaben in der Umfrage an, dass sie die Kartenzahlung mit Pin-Eingabe oder Unterschrift beim Einkaufen bevorzugen.

Das völlig kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone nutzt nach wie vor nur eine Minderheit. Für lediglich insgesamt acht Prozent der Befragten in Köln und der Region ist dies die präferierte Zahlungsart.

Wie soll der Kassenzettel aussehen?

Gefragt wurde auch nach der gewünschten Form des Kassenzettels – lieber analog oder digital per App oder als E-Mail. In dieser Frage ist das Votum der Umfrage bei den Verbrauchern eindeutig.

67 Prozent bewerten den Digital-Bon positiv. 45 Prozent der Verbraucher finden ihn sogar sehr gut, 23 Prozent vergeben die Note gut. Weniger begeistert sind 17 Prozent.

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Nur zwölf Prozent gehen so weit zu sagen, dass die digitale Form schlecht ist. Hier könnte und sollte der Handel künftig ansetzen im Sinne einer höheren Zufriedenheit der Kunden mit dem Service des Einzelhändlers.