Kommentar zum Optimismus in der Corona-KriseBei den meisten siegt doch die Vernunft

Beleuchtete Karnevalsfiguren stehen in der Kölner Innenstadt, dort wo sie sonst den Weg des Rosenmontagszugs kennzeichnen.
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Köln – Die erste große Wirtschafts- und Verbraucherstudie „WIR im Rheinland“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ zeichnet ein umfassendes und detailliertes Bild der Stimmung der Menschen in der Region. Bewusst hat die Redaktion im Januar dafür Antworten aus vielen Bereiche des Lebens erfragt – auch wenn sie sicherlich alle derzeit unter dem Einfluss der Corona-Pandemie stehen.Eines der erfreulichsten Ergebnisse der Studie ist, dass die Menschen trotz aller Einschränkungen gefasst und vergleichsweise optimistisch durch die Krise gehen.
Trotz der öffentlichen Debatten über Schulöffnungen, Kritik an der Impfstrategie und dem großen Verzicht, den die Menschen in der Region leisten müssen, gibt es eine breite Zustimmung für die politischen Maßnahmen – auch wenn die Erhebung aus dem Januar stammt und die jüngsten Beschlüsse nicht berücksichtigen werden konnten.
So bewerten die meisten Menschen die Vorgaben von Bundesregierung, Landesregierung und Kreis- bzw. Stadtverwaltung zum gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung mit „gut“ – eine Minderheit vergibt sogar ein „sehr gut“.
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Trotz allgemeiner Lockdown-Müdigkeit tragen die Menschen den Kurs also immer noch mit. Und man kann die Ergebnisse durchaus auch so deuten, dass die Menschen sogar zu mehr bereit werden, um die Pandemie, die so viele Menschen das Leben oder dauerhaft die Gesundheit kostet, endlich erfolgreich und nachhaltig zu überwinden.
Entgegen mancher lautstarker Äußerung in der öffentlichen Debatte, siegt bei den meisten Menschen doch die Vernunft.



