Rund 40.000 Teilnehmende und zwei neue Streckenrekorde – der Köln-Marathon meldet sich endgültig im Konzert der großen deutschen Rennen zurück.
Köln-Marathon mit zwei StreckenrekordenSpektakulärer Auftritt der Kenianer in Köln

Der Sieger des Köln-Marathon 2026: Bernard Kiprop Koech aus Kenia stellte mit 2:06:09 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Foto: Uwe Weiser
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Mit zwei Streckenrekorden hat der 28. Köln-Marathon die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Bei perfekten Wetterbedingungen verbesserte der Kenianer Bernard Kiprop Koech mit einer Zielzeit von 2:06:09 Stunden die Bestmarke seines Landsmanns Barnaba Kipkoech aus dem Vorjahr um 45 Sekunden. Auch der Zweitplatzierte Habtamu Birlew blieb mit 2:06:29 Stunden noch unter dem alten Bestwert. „Ich habe heute einen perfekten Tag erwischt“, sagte der Sieger. „Die Tempomacher haben einen sehr guten Job gemacht. Auch die Stimmung am Straßenrand hat mich getragen.“

Vier Minuten schneller als beim der bisherigen Streckenrekord aus dem Jahr 2012. Jackline Chepnengo aus Kenia unterbot mit 2:21:33 Stunden um vier Minuten. Foto: Uwe Weiser
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Noch spektakulärer verlief das Rennen bei den Frauen. Als Favoritin angetreten, verbesserte Jackline Chepnengo (Kenia) die 14 Jahre alte Bestmarke von Helena Kiprop aus dem Jahr 2012 mit um 4:01 Minuten. Die neue Marke steht bei 2:21:33. Auf Rang zwei landete die Vorjahressiegerin Fantu Shugi (2:24:25). Auch beim Halbmarathon der Männer und Frauen wurden neue Streckenrekorde aufgestellt. Bei den Männern siegte Richard Ringer in1:01:48 Stunden. Bei den Frauen lag Esther Pfeiffer im Ziel mit 1:07:23 vorn.