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Ausflüge und Tipps rund um Köln Drei besondere Stadtführungen am Wochenende

Nachtwächter Stadtführer

Nachtwächter Stadtführer

Auch wer schon lange in Köln wohnt, weiß bestimmt noch nicht alles über die Stadt. Auf einer der zahlreichen öffentlichen Führungen kann man sich mal wie ein Tourist fühlen und Vertrautes aus einer anderen Perspektive betrachten. Zum Beispiel von unten: „Köln unterirdisch“ begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Einige Meter unter der Straße, bei den Ausgrabungen unter Groß St. Martin, erfährt man, warum hier ein großes Wasserbecken angelegt wurde. Am Abend geht es dann bei Fackellicht durch die historischen Gassen der Kölner Altstadt. Ein Nachtwächter erzählt gruselige Geschichten von Räubern, Hexen und Teufeln und erklärt, welche Aufgaben Nachtwächter im Mittelalter hatten. Spannend, tragisch und manchmal auch lustig wird es bei einer Tour am Sonntag, die sich dem Verbrechen in Köln widmet. Hier geht es um einen Erzbischof, der vor der Polizei flieht und dadurch die Einweihung des Doms versäumt oder um ausgebrochene Häftlinge, die in Gefängniskleidung seelenruhig mit der Straßenbahn fahren.

Drei Stadtführungen am Wochenende

Köln unterirdisch: Sa 14.01., 15 Uhr, Treffpunkt: Römertorbogen gegenüber dem Dom Hauptportal, Kardinal-Höffner-Platz, 50667 Köln, Dauer: 1 Stunde, Tickets: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro (bei Buchung über die Webseite) www.regiocolonia.de

Nachtwächterführung mit Fackel: Sa 14.01., 21 Uhr, Treffpunkt: Himmelssäule, Roncalliplatz, 50667 Köln, Dauer: 2 Stunden, Tickets: 15 Euro www.guiders.de

Die dunkle Seite der Stadt – Verbrechen im Schatten des Doms: So 15.01., 16.30 Uhr, Treffpunkt: Kreuzblume neben dem Domforum, Kardinal-Höffner-Platz 1, 50667 Köln, Tickets: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro www.millionendorftouren.com
Tickets für alle drei Touren gibt es auch unter www.koelnticket.de


Weitere Angebote für Stadtführungen in Köln lesen Sie hier:

Alles zum Thema Polizei Köln

Drei Ausstellungen zum Mitmachen rund um Köln

Kind spielt ein großes Klangspiel

Ausstellungen zum Mitmachen - sind ein Spaß für Kinder, wir hier im Akki.

Im Winter ist viel Zeit für einen Ausflug ins Museum. Wir haben ein paar Museen rund um Köln ausgesucht, in denen Kinder auf Entdeckungstour gehen und selbst zu kleinen Forschern werden können. Zum Beispiel in der Mitmach-Ausstellung „hää?“ im Akki-Haus in Düsseldorf. Hier steht das Spielen mit Sprache im Vordergrund: Es gibt Stationen wie Geheimsprachen-Rätsel, Flüsterschüsseln, Stimmverfremdungsapparte oder Echogeräte.

In der Dortmunder DASA dreht sich dagegen alles rund um unsere Ernährung. Die Schau „Foodprints“ zeigt, was in unserem Essen steckt und welchen Fußabdruck wir mit unserer Ernährung hinterlassen. Von Lebensmittel-Memory über ein vertikales Gewächshaus bis zur Kostprobe von Insekten mit Schokolade gibt es viel zu entdecken.

Wer sich für Technik begeistert, ist im Deutschen Museum in Bonn richtig aufgehoben. Beim „Open Roberta Coding Hub“ können Computerfans spielerisch in die Welt des Programmierens eintauchen, empfohlen ab acht Jahren.

Akki - Aktion & Kultur mit Kindern e.V. Düsseldorf: „hää?“ – Mitmach-Ausstellung zum Spielen mit Sprache, noch bis 15.02., Sonntag, 08.01. um 10, 12, 14 und 16 Uhr (je 90 Minuten), 5 Euro (zzgl. Gebühren), Siegburger Straße 25, 40591 Düsseldorf www.akki-ev.de

DASA Dortmund: „Foodprints“ noch bis 27.08., Sa/So, 07. + 8.01., 10 - 18 Uhr, Eintritt: 6 Euro, Kinder bis 18 Jahre frei, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund www.dasa-dortmund.de

Deutsches Museum Bonn: „Open Roberta Coding Hub“, Samstag, 07.01., 14 - 16 Uhr, 9 Euro, Kinder (ab 6 ) 5 Euro Ahrstraße 45, 53175 Bonn www.deutsches-museum.de/bonn


Wintermärchenwald im Bergischen

Märchenwald Altenberg mit Weihnachtsbeleuchtung

Märchenwald Altenberg mit Weihnachtsbeleuchtung

Es war einmal vor langer langer Zeit… Märchen gehören zur Weihnachtszeit, wie Smarties auf das Lebkuchenhaus. „Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ kennt heute noch fast jedes Kind. So sind es auch Hänsel und Gretel, die den Besuchern im Altenberger Märchenwald den Weg ins Café weisen, wo nicht die böse Hexe sie erwartet, sondern Bergische Waffeln mit Kirschen und Sahne – und mitten im Café sprudeln tanzende Springbrunnen-Fontänen in bunten Farben. Immer zur vollen Stunde setzt sich die 1956 erbaute Wasserorgel in Bewegung und leuchtende Wasserfiguren tanzen wie von Zauberhand zu klassischer Musik.

Der Mix aus Kitsch und Faszination zieht sich durch den gesamten Märchenwald. Teils lebensgroße Figuren aus 18 Märchen warten in ihren Häuschen darauf, per Knopfdruck wachgerüttelt zu werden. Und wenn die Puppen zu sprechen beginnen – die ältesten von ihnen stammen aus den 1930er Jahren – überkommt einen, wie im Märchen, auch schon mal ein Hauch von Grusel.

Wintermärchenwald bis 29. Januar: Aktuell kann der beleuchtete Märchenwald sogar im Dunkeln besucht werden. Es gibt winterliche Heißgetränke vor Ort, wer mag, kann sich seine eigene Thermoskanne am Stand „Zur alten Mühle“ mit Glühwein oder Punsch auffüllen lassen.

Zur Glühweinwanderung kann auch ein Bollerwagen ausgeliehen werden.

Märchenstunde im Café: So. 8.1. ab ca. 16 Uhr.
Märchenwald, Märchenwaldweg 15, 51519 Odenthal,
Geöffnet: Mo - Fr 12 - 20 Uhr, Sa - So 10 - 20 Uhr.
Eintritt: 7.90/5.90 Euro (Erw./Ki. 3- 13 J.)
www.maerchenwald-altenberg.de


Winterliche Wahner Heide entdecken

Bodennebel und Sonne treffen aufeinander.

Wenn sich Sonne und Nebel in der Wahner Heide treffen, ist es hier mehr als schön.

Das winterliche Herbstlicht lässt die Heide leuchten - mal golden, mal auch grau: Die Blüte der lilafarbenen Erika ist zwar vorüber, doch die Farben der Wiesen, Blätter und Bäume zeigen sich im Sonnenschein kräftiger denn je. Aber auch wenn sich dichter Bodennebel oder zarter Frost über die Heide legt, entstehen wunderschöne Bilder vor Augen. Das zweitgrößte und artenreichste Naturschutzgebiet NRWs vor den Toren Kölns ist auch im Winter ein wunderbarer Ort für Entdeckungen und Erholung.

Das geht gut auf eigene Faust, auf einem der zehn ausgezeichneten Rundwanderwege, ab einem der vier Infozentren, Burg Wissem, Gut Leidenhausen, Infozentrum Wahner Heide und Turmhof. Oder auf einer der vielen geführten Themenwanderungen. Seit 1991 findet zum Beispiel jeden 1. Sonntag im Monat der traditionelle Heidespaziergang statt. Drei Stunden wird spaziert, nebenbei geht es um die Geschichte der Wahner Heide, ihre botanischen Kostbarkeiten und tierischen Bewohner. Weitere Wanderungen - vor allem mit Kindern - finden Sie auch in unserem Dossier "20 Wanderungen für Familien und Kinder" zum Herunterladen.


Idylle in Köln: Unterwegs am Höhenfelder See

Hund und Schwäne am Höhenfelder See

Der Rundweg um den Höhenfelder See ist auch bei Hunden beliebt.

Wer eine Auszeit in der Natur sucht, findet auf der rechten Rheinseite ein kleines Idyll, das ich zum Geheimtipp erkläre: Zwischen Dünnwald und Höhenhaus liegt das Naherholungsgebiet „Höhenfelder See“ – eine kleine Perle für Mensch und Tier. Denn rings um die mitten im Wald liegende 20 Hektar große Kiesgrube (Baden verboten!) führt ein Spazierweg, der auch bei wasserverrückten Hunden sehr beliebt ist - auch wenn diese hier an der Leine bleiben müssen.

Hinweis: Da es sich rund um den Höhenfelder See um ein Landschaftsschutzgebiet handelt, müssen Hunde an der Leine laufen.

Sanft plätschert das klare Wasser ans Ufer, Kormorane trocknen ihre ausgebreiteten Flügel in der Luft. Schwäne und Enten schnattern in der Ferne. Hechte, Barsche, Forellen, Welse, Aale, Karpfen und andere Weißfische fühlen sich hier wohl.

Während es an Sommerwochenenden rund um den See gerne mal voll wird, scheinen Ausflügler diesen Ort im Frühling, Herbst und Winter eher zu vergessen, was ihm eine schöne verschlafene Anmut verleiht.

Infos zum Tipp

Spaziergang um den Höhenfelder See: Start am Parkplatz „Höhenfelder See“, Höhenfelder Mauspfad, 51069 Köln, weitere Parkplätze am Kalkweg.

Von dort führt ein Weg bis ans Ufer. Der Rundweg verläuft dicht am Wasser entlang und teilweise in der Sonne . Es gibt Bänke mit Blick aufs Wasser unterwegs.

Dauer: ca. 45 Minuten.

Beliebt bei Hunden: Wer einen wasserliebenden Vierbeiner besitzt, trifft hier gerne auf Gleichgesinnte. 

Mehr zu entdecken: Südlich des Sees schließt sich das Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide mit vielen schönen Wegen und einem weiteren Gewässer, dem „Heide-Teich“ an.