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Der Weg zum eigenen RestaurantKStA Genuss-Club schaut hinter die Kulissen der „Bar Brio“

Inhaber Jakob Erdsiek erzählte von seiner Weltreise, auf der er Inspirationen für seine Selbstständigkeit sammelte.

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Jakob Erdsiek erzählte seine Geschichte vom Weg zum ersten eigenen Restaurant am Brüsseler Platz.

Jakob Erdsiek erzählte seine Geschichte vom Weg zum ersten eigenen Restaurant am Brüsseler Platz.

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Das Erbe, das die „Bar Brio“ am Brüsseler Platz im April angetreten hat, ist kein einfaches. Gemeinsam mit dem KStA Genuss-Club lud der Nachfolger der beliebten „Ouzeria“ am Brüsseler Platz nun zum exklusiven Fünf-Gänge-Dinner. Einige der 45 Gäste kannten und schätzten die „Ouzeria“. Und nutzten nun den Abend, um dem Nachfolger eine Chance zu geben. Sie wurden nicht enttäuscht.

Das Gesicht des Nachfolgerrestaurants ist der 31-jährige Jakob Erdsiek, der zwischen den fünf Gängen seine Geschichte vom Weg zum ersten eigenen Restaurant erzählte.

Seine Ausbildung absolvierte er in einer Fünf-Sterne-Hotelküche in Hannover, doch Erdsiek wollte mehr sehen, mehr lernen und ging dafür auf Weltreise. Die führte ihn unter anderem in ein Fünf-Sterne-Hotel auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean. „Ich wollte dort eigentlich mein Französisch aufbessern, musste dann aber feststellen, dass dort vor allem Kreolisch gesprochen wurde.“ Über Mauritius ging es weiter nach Südafrika und später nach Australien. „In Melbourne habe ich mich mehr in Richtung Restaurantküche bewegt“, erzählt Erdsiek.

Der Weg von Jakob Erdsiek: Von Melbourne ins Schloss Bensberg

Im piekfeinen „The European“ erfuhr er erstmals, wie es ist, in einer stickigen kleinen Restaurantküche mit hohem Fokus auf Qualität und unter Hochdruck zu arbeiten. „Das hat mir gefallen.“ Nach Reisen durch Neuseeland, Thailand, Laos und Kambodscha kochte Erdsiek auch im hochdekorierten „Attica“ in Melbourne – inklusive 17-Stunden-Probearbeitstag. „In dem Alter macht man alles mit, besonders wenn man etwas zu ehrgeizig ist.“

Zurück in Deutschland ging es der Liebe wegen nach Köln. Auch dort wollte er von den Besten lernen und schlug im lange Zeit mit drei Michelin-Sternen bewerteten „Vendôme“ von Joachim Wissler im Schloss Bensberg auf. „Nach einer Woche Probearbeiten habe ich eine Stelle angeboten bekommen. Da sagt man nicht Nein.“

45 Gäste kamen zum KStA Genuss-Club in der Bar Brio.

45 Gäste kamen zum KStA Genuss-Club in der Bar Brio.

Erdsiek lernte die Präzisionsküche auf höchstem Niveau kennen – merkte dabei aber auch, dass sie nicht seine Zukunft sein würde: „Ich habe mich etwas entfernt von der Arbeit mit der Pinzette, weil ich gemerkt habe, dass das nicht meine Vorstellung von gutem Essen und guter Atmosphäre ist.“ Es folgten Stationen in der „Henne Weinbar“ und schließlich drei Jahre lang im Sternerestaurant „De Kas“ in Amsterdam. „Nach diesen drei Jahren wusste ich: Jetzt bin ich bereit dafür, mich selbstständig zu machen.“

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Über ein Kleinanzeigen-Portal kam er bei der Suche nach einem Ort für das erste eigene Restaurant auf die „Ouzeria“, deren Betreiber aus familiären Gründen ihren Abschied beschlossen hatten. Der vorherige Besitzer Georgios Karpathiotakis, der den Laden seit 2004 geführt hatte, bevor seine Tochter die Geschicke übernahm, sah in Erdsiek offenbar den perfekten Nachfolger für das nächste Kapitel des Lokals. „Ihm war wichtig, dass hier jemand übernimmt, der seine Werte teilt und hier sein Herz reinsteckt.“

Crostini mit Forellenkaviar als Appetitanreger.

Crostini mit Forellenkaviar als Appetitanreger

Und so startete im April die „Bar Brio“. Der Begriff „con Brio“ wird in der Musik verwendet, ist italienisch und bedeutet „lebhaft“ und „mit Schwung“. „Das ist das, was wir auf den Teller bringen wollen.“ Was dabei herauskommt, sind handfeste Gerichte mit bewährten Geschmackskombinationen und einem klaren Fokus auf hochwertige Produkte ohne unnötigen Schnickschnack. Die 45 Gäste des KStA Genuss-Clubs waren jedenfalls begeistert – und planten vereinzelt schon beim Verlassen des Lokals den nächsten Besuch.


Die nächsten Veranstaltungen und Aktionen des KStA Genuss-Clubs

Der Kölner Premium-Caterer „DEINSpeisesalon“ erzählt am 5. November in der eigenen Location in Ehrenfeld Geschichten aus 30 Jahren Catering für Stars aus der Musikszene. Dazu gibt es ein Fine-Dining-Menü mit fünf Gängen, wobei jeder Gang von einem nationalen oder internationalen Star inspiriert ist. Tickets gibt es für 129 Euro inklusive Getränke.

Sie wollten schon immer wissen, was mit dem „Abgang“ gemeint ist, welche Frage man einem Winzer besser nie stellt oder wie man in einer Runde von Wein-Connaisseuren souverän mitreden kann? Andreas Brensing liefert an diesem Abend die Antworten. Am Donnerstag, 22. Oktober nimmt er die Gäste im Studio K in der Rolandstraße 69 in der Kölner Südstadt mit auf eine unterhaltsame Reise durch die Weinwelt. Kirberg Catering sorgt für die passenden Snacks. Tickets kosten 49 Euro.

Noch bis zum 5. November können Gäste des Kölner Restaurants „The Dutch“ bei Küchenchef Joschua Tepner zu vergünstigten Konditionen ein mehrgängiges Menü genießen – als Teil der neuen Aktion „KStA-Menü des Monats“ des KStA Genuss-Clubs. Die Buchung ist unkompliziert: Gäste müssen bei der Reservierung im Online-Buchungssystem des Restaurants unter dem Feld „Sonderwunsch“ einfach nur den Code „KSTA“ angeben. Hier gibt es alle Infos.

Im November folgt dann das KStA-Menü des Monats bei Sternekoch Maximilian Lorenz.

Egal ob selber backen, als perfektes Weihnachtsgeschenk oder als liebevolle kleine Aufmerksamkeit – bei „Dankebitte“ gibt es Bio-Brotbackmischungen aus Köln. Mit dem Code „KSTA10“ können Sie zehn Prozent auf den gesamten Warenkorb sparen. Jetzt zuschlagen!