Nach zehn Monaten SucheBeliebter Veedels-Italiener ist an neuem Standort zurück in Sülz

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Der Wirt steht hinter dem Tresen.

Das „Al Caminetto“ in Sülz ist umgezogen.

Lillo Vitello Bianco strahlt in die Kamera. Sein Restaurant „Al Caminetto“ hat nach zehn Monaten wieder einen Platz in Sülz.

Etwas kleiner, aber schöner als das ehemalige Zuhause ist die neue Heimat eines beliebten Italieners im Veedel. Das „Al Caminetto“ ist jetzt in dem schönen Altbau an der Ecke Sülzburg-/Euskirchener Straße zu finden – nachdem es eine kurze Zeit aus der Sülzer Gastroszene verschwunden war. Mehr als 20 Jahre betrieb Lillo Vitello Bianco das Restaurant an der Berrenrather Straße. Dann musste es schließen, weil das Gebäude einem Wohnungsneubau weichen musste – zum Bedauern der zahlreichen Stammgäste.

Zehn Monate dauerte die Suche nach einem neuen Restaurant in Sülz

Einen passenden neuen Ort zu finden, war nicht so leicht. „Wir haben zehn Monate lang gesucht“, erzählt Vitello Bianco. „Wir hätten ein Lokal in der Altstadt haben können, wollten aber im Viertel bleiben. Andere leerstehende Restaurants in Sülz passten nicht zu uns.“ Schließlich wurden sie fündig. Der Inhaber des „Antonino“, das vorher in dem Ecklokal zu Hause war, trennte sich aus gesundheitlichen Gründen von seinem Betrieb – und dort wartete auf Familie Vitello Bianco genau das, was zum „Al Caminetto“ schon aufgrund seines Namens dazugehört: Ein Kamin.

Der Wirt steht hinter dem Tresen.

Lillo Vitello Biancohat ein neues Zuhause für sein Restaurant gefunden.

Sie mussten nur einmal frisch streichen, dann konnte der Laden wieder laufen. Italo-Pop erklingt aus den Lautsprechern. An den cremefarbenen Wänden hängen große Schwarz-Weiß-Fotos. „Bella Italia“ ist nicht nur auf der Speisekarte zu Hause. Am Herd steht „Mama“, Vitello Biancos Ehefrau. Die Söhne helfen auch gerne aus.

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Saltimbocca gehört zu den Lieblingsspeisen im „Al Caminetto“

Die Familie kennt ihre Gäste und ihren Geschmack. „Ich weiß, wer gerne Späße macht und wer lieber nicht reden möchte“, erzählt der Chef. Er serviert Gästen, die immer viel Hunger haben, stets eine extragroße Portion, älteren Damen, die sich von einem Pastaberg überfordert fühlen, eine kleine.

Er kennt die Lieblingsspeisen: Saltimbocca und Lachs mit Basilikumsoße sind besonders beliebt und natürlich die klassischen Pastagerichte und die Pizzen. Ein bisschen etwas im Speiseprogramm geändert hat Vitello Bianco trotzdem: „Wir haben die feste Karte etwas reduziert. Dafür die Tageskarte vergrößert.“ Regelmäßig ist ein Fischgericht zu haben. Ein Salat, beispielsweise mit Feigen, Avocado, Flusskrebsen und Radicchio, steht dort immer zur Auswahl. Auch frische Pasta, derzeit mit Champignonsoße, Radicchio, Rucola und Parmesan.

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