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Tipps für Kenner und Neulinge 11 Orte, die man in Sülz besucht haben muss

Das Büdchen von Außen.

Im Casablanca-Büdchen gibt es gerettete Lebensmittel von „The Good Food“, Gemüse- und Obstkisten von der Humuswerkstatt und regelmäßig Hausmusik.

Sülz zählt zu den beliebtesten Vierteln der Stadt, denn es bietet beides, ein urbanes Flair mit Einkaufsmöglichkeiten und Lokalen, aber auch viel Grün.

Die Lebensmittelretter vom Büdchen Casablanca

Nur einen Katzensprung vom Auerbachplatz entfernt versorgt auch das Casablanca-Büdchen an der Sülzburgstraße 164 die Sülzer mit Lebensmitteln. Dort hat die Initiative „The Good Food“ eine Anlaufstelle und bietet vor dem Wegwerfen „gerettete“ Waren gegen eine Spende an. Die Einkäufe werden auch gerne in eine schöne von einer Veedelsschneiderin genähte Tasche gepackt, leckere Backwaren und Kaffee werden häufig auf der Bank vor dem Büdchen genossen. Ab und zu lädt das Casablanca auch zur Hausmusik, wenn dort eine Band auftritt.

Das Geißbockheim des 1. FC Köln.

Im Sülzer Teil des Äußeren Grüngürtels befindet sich das Geißbockheim des 1. FC Köln.

Den FC-Stars ganz nah

Alles zum Thema Geißbockheim

Wer vom Beethovenpark über eine Fußgängerbrücke in den Äußeren Grüngürtel spaziert, stößt auf das nach seinem Maskottchen benannte Zuhause des 1. FC Köln, das Geißbockheim. Dort können Besucher auch speisen und trinken sowie im Sommer auf der Terrasse sitzen. Ein beliebtes Ausflugsziel ist es auch, weil auf den Plätzen am Heim FC-Stars beim Training zu sehen ist.

Der Park mit seinen Bäumen.

Vom oberen Teil des Beethovenparks, dem ein Kreis aus Pappeln sein Profil verleiht, kann man vom „Sülzer Balkon“ aus über den tiefergelegenen Parkteil schauen.

Park mit Panoramablick

Von der Neuenhöfer Allee aus gelangt man in den höher gelegenen und kleineren Teil des Beethovenparks, wo sich auch ein großer Spielplatz befindet. Auf einer Rasenfläche in der Mitte des Areals befindet sich ein markanter Pappelkranz. Dahinter liegt ein halbkreisförmig gestalteter Aussichtspunkt, „Sülzer Balkon“genannt, von dem aus man einen herrlichen Panoramablick über den großen unteren Parkbereich hat. In den Wintermonaten ist im Beethovenpark der am südlichen Rand gelegene „Pilzberg“, der aus Kriegsschutt entstanden ist, eine beliebte Anlaufstelle für Schlittenfahrer und -fahrerinnen.

Die Kirche zur Heiligen Familie von Gottfried Böhm.

Auf dem ehemaligen Gelände des Kölner Waisenhauses ist ein neues Wohnviertel entstanden. Darin befindet sich immer noch die Kirche zur Heiligen Familie von Gottfried Böhm.

Das ehemalige Waisenhausgelände

Zwischen Neuenhöfer Allee, Münstereifeler Straße und Sülzgürtel befand sich einst das Kölner Waisenhaus. Inzwischen wurde dort ein Wohnquartier errichtet. Die von Gottfried Böhm entworfene schöne Waisenhauskirche Zur Heiligen Familie erinnert aber noch an die ehemaligen Bewohner, ebenso wie drei große Findlinge, die auf dem zentralen Platz der Kinderrechte zu ihrem Gedenken gesetzt wurden. Auch die Bronzeskulptur der Bremer Stadtmusikanten vom alten Kinderheim-Gelände ist nun wieder zu sehen.

Das Kino von Außen.

Das Weisshauskino an der Luxemburger Straße ist eines der ältesten Programmkinos Kölns.

Ein Kino für Cineasten

Zum Freizeitprogramm der Sülzer gehören Besuche in ihrem Veedels-, dem Weisshaus-Kino, das an der Luxemburger Straße mit 50er-Jahre-Charme und einem attraktiven Arthouse-Filmprogramm die Cineasten in seine gemütlichen Säle und Sessel lockt. Angeblich handelt es sich bei diesem Vorort-Filmpalast um eines der beiden ältesten Lichtspielhäuser in Köln.

Der Hinterhof an der Ägidiusstraße.

An der Ägidiusstraße 45 gibt es einen schönen Hinterhof mit Ateliers und der Rösterrei Jackson, wo Besucher auch einen Kaffee trinken können.

Lauschiger Hinterhof an der Ägidiusstraße

Einer der lauschigsten Orte im Viertel liegt an der Ägidiusstraße 45. Dort befindet sich etwas versteckt ein schöner Atelierhof, in dem zahlreiche Künstler arbeiten, aber vor allem auch die Sülzer Kaffeerösterei Jackson mit ihrem Café zuhause ist. Dort können die Kunden die Produkte gleich frisch aufgebrüht genießen oder sie auch päckchenweise mit nach Hause nehmen.

Das Schaufenster des Ladens Kuriosikum.

Im „Kuriosikum“ an der Sülzburgstraße verkauft der notorische Sammler Reinhard Vedder Schönes, Schräges und manche wirklich seltsamen Dinge.

Kunst, Kitsch und Kurioses

Mit Kunst, Kitsch und komischem Kram bereichert Reinhard Vedder das Viertel. Sein Geschäft „Kuriosikum“ an der Sülzburgstraße 209 ist die beste Adresse für alle, die ein wirklich ausgefallenes Geschenk suchen – oder schon immer einmal wissen wollten, wie das menschliche Auge von Innen aussieht. Ganzkörpermodelle für den Anatomieunterricht tragen hier Fellkappen und stehen neben moderner Kunst, Bronzeskulpturen und einem alten Modellfeuerwehrschiff. Schon das Schaufenster bietet ein so lustiges Bild, dass es sich lohnt, vorbeizuschlendern, selbst, wenn der Laden geschlossen ist.

Das Theater im Hinterhof.

Das Casamaxtheater befindet sich in einem Hinterhof an der Berrenrather Straße und zeigt dort selbstkreierte Stücke für junge Menschen über große und kleine Fragen des Lebens.

Theater nicht nur für junge Fans

Das kleine Theater, das sich etwas versteckt an der Berrenrather Straße befindet, bietet ein besonderes Programm. Das Ensemble entwickelt selbst Stücke für junge Besucher, die aber auch ältere Theaterfans inspirieren können, wie die aktuelle Inszenierung „We are…vr“ für „reale und virtuelle Menschen“, die sich mit einem vor allem jüngeren Generationen betreffenden Problem befasst, der Flucht vor der Realität ins Erzsatzzuhause der virtuellen Welt.

Stände stehen auf dem Sülzer Wochenmarkt.

Der Sülzer Wochenmarkt findet dienstags und freitags auf dem Auerbachplatz statt.

Wochenmarkt auf dem Auerbachplatz

Dienstags und freitags bummeln viele Sülzer an der frischen Luft auf dem Auerbachplatz zwischen Obst- und Gemüseständen, Bäcker-, Fisch- und Metzgerwagen. Daneben gibt es Feinkoststände, Schmuck, Mode, Accessoires und eine große Auswahl an Blumen. Ein Kaffeebüdchenwagen versorgt die Besucherinnen und Besucher mit warmen Getränken.

Die Kuppel der Volkssternwarte.

Die Volkssternwarte befindet sich auf dem Dach des Schiller-Gymnasiums.

Blick in die unendlichen Weiten des Universums

Im Kölner Brückengrün leuchtet die Kuppel der Volkssternwarte auf dem Schillergymnasium an der Nikolausstraße 55, von wo aus Sternengucker mit einem Teleskop einen perfekten Blick in den Himmel über Köln und weit entfernte Galaxien haben. Sie wird von der 1922 gegründeten „Vereinigung der Sternfreunde Köln“ betrieben. Das 60-cm-Spiegelteleskop lässt die Sterne ganz nah erscheinen.

Das Kiosk auf dem Nikolausplatz.

Das Büdchen auf dem Nikolausplatz ist ein beliebter Treffpunkt in Sülz.

Kiosk mit Unterhaltungsprogramm

Das türkisblau leuchtende Büdchen am Nikolausplatz ist einer der Lieblingstreffpunkte der Sülzer. Dort gibt es nicht nur Kaffee, Kuchen und Getränke, sondern auch besondere Freizeitangebote. Ein Verein aus Nachbarn betreibt den Kiosk und organisiert Handarbeitstreffen oder Pflanzentauschbörsen. Straßenmusiker kommen gerne für ein Ständchen vorbei.